Tarifabschluss mit TPR

Im zweiten Anlauf: Gehaltserhöhung ab April

BERLIN. Zu dem ursprünglich am 23. Februar zwischen dem Tarifverband für den privaten Rundfunk (TPR) und ver.di sowie DJV vereinbarten Tarifergebnis hatte es auf Arbeitgeberseite einen längeren Abstimmungsbedarf gegeben. Die Tarifparteien haben deshalb am 18. April einen veränderten Abschluss vereinbart.

Im Ergebnis führt dies nun zu einer Gehaltserhöhung ab April 2006 um 2,5 Prozent. Es bleibt auch beim Anrechnungsausschluss für in den Sendern und Redaktionen vereinbarte übertarifliche Gehaltsbestandteile. Auf Initiative der Gewerkschaften wird an den TPR das Angebot gerichtet, für Freie Verhandlungen zu Vergütungsregeln nach dem Urhebergesetz aufzunehmen. Ein konkretes Angebot wird derzeit noch von den Gewerkschaften ausgearbeitet. Gehaltstariftabelle unter: www.connexx-av.de

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Soforthilfe für Soloselbstständige

Unbürokratische Hilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige: Wer wegen der jetzt beschlossenen, neuerlichen Corona-Beschränkungen in der Kultur- und Veranstaltungsbranche Umsatzverluste erleidet, bekommt 75 Prozent der Einnahmeausfälle vom Bund ersetzt. Das bekräftigten die zuständigen Bundesminister und informierten am 29. Oktober zum Procedere.
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Tarifabschluss bei der Deutschen Welle

Nach einer monatelangen Hängepartie mit zähen Verhandlungen konnte in der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Welle (DW) am Abend des 7. Oktober ein Abschluss über insgesamt 6,2 Prozent mehr Geld für 33 Monate erzielt werden. Nachdem die Verhandlungen in der fünften Runde gescheitert waren, kam es an den Standorten der DW in Bonn und Berlin zu Warnstreiks. Sie bewirkten offenbar, dass die Verhandlungen wiederaufgenommen wurden und nun zügig zu einem Ergebnis führten.
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Zeitungsbote gewinnt in zweiter Instanz

In den meisten Branchen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wer nachts arbeitet, bekommt auch Nachtzuschläge. Oft ist das in Tarifverträgen geregelt. Eine Branche versucht - trotz klarer rechtlicher Vorgaben - sich drumherum zu mogeln und wortreich Sonderregelungen für sich zu reklamieren: Zeitungsverlage wie der Aschendorff Verlag (Westfälische Nachrichten) in Münster. Das lassen sich nicht alle Zeitungsboten gefallen. Einer klagte jetzt erfolgreich auf Nachzahlung.
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Weiterer Warnstreik bei Deutscher Welle 

Erneut kam es bei der Deutschen Welle zu einem Warnstreik, der zu Sendeausfällen im News-Bereich führte. Jeweils bis zu 100 Kolleg*innen waren an den Standorten Köln und Bonn beteiligt. Der Etat der Deutschen Welle steigt auch in 2022 garantiert, dennoch gibt es bisher kein konkretes Angebot der Intendanz der Deutschen Welle in der laufenden Tarifauseinandersetzung. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass Anfang Oktober weiterverhandelt wird.
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