Tariferfolg nach langen Verhandlungen in Bayern

Nach langwierigen Verhandlungen ist es der ver.di-Tarifkommission in der vierten Runde gelungen, doch noch einen Abschluss für die Beschäftigten im Buchhandel und in den Buchverlagen in Bayern zu erzielen.

Ab dem 1. September 2013 gibt es 2,1 Prozent mehr Lohn und Gehalt auf die Entgelttabelle. Die Auszubildenden erhalten im ersten Lehrjahr 770 Euro (2,4 Prozent mehr), im zweiten Lehrjahr 825 Euro (2,35 Prozent mehr) und im dritten Lehrjahr 905 Euro (2,49 Prozent mehr). Außerdem gibt es die Zusage des Arbeitgeberverbandes, dass der Manteltarifvertrag während der gesamten Laufzeit nicht gekündigt wird. Die 24 Monate Laufzeit (01.04.2012 – 31.03.2014) Es wurde eine beidseitige Erklärungsfrist bis zum 16. August 2013 vereinbart.

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Novum: Tarifvertrag regelt Altersteilzeit

Erstmals gibt es beim Spiegel eine tarifliche Regelung zur Altersteilzeit: Die Gewerkschaften ver.di und der DJV haben mit dem Arbeitgeber einen entsprechenden Tarifvertrag ausgehandelt, der für alle Beschäftigten der Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG und der Der Spiegel GmbH & Co. KG gilt, also sowohl für Redakteur*innen als auch für die Verlagsangestellten.
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Soforthilfe für Soloselbstständige

Unbürokratische Hilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige: Wer wegen der jetzt beschlossenen, neuerlichen Corona-Beschränkungen in der Kultur- und Veranstaltungsbranche Umsatzverluste erleidet, bekommt 75 Prozent der Einnahmeausfälle vom Bund ersetzt. Das bekräftigten die zuständigen Bundesminister und informierten am 29. Oktober zum Procedere.
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Tarifabschluss bei der Deutschen Welle

Nach einer monatelangen Hängepartie mit zähen Verhandlungen konnte in der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Welle (DW) am Abend des 7. Oktober ein Abschluss über insgesamt 6,2 Prozent mehr Geld für 33 Monate erzielt werden. Nachdem die Verhandlungen in der fünften Runde gescheitert waren, kam es an den Standorten der DW in Bonn und Berlin zu Warnstreiks. Sie bewirkten offenbar, dass die Verhandlungen wiederaufgenommen wurden und nun zügig zu einem Ergebnis führten.
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Zeitungsbote gewinnt in zweiter Instanz

In den meisten Branchen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wer nachts arbeitet, bekommt auch Nachtzuschläge. Oft ist das in Tarifverträgen geregelt. Eine Branche versucht - trotz klarer rechtlicher Vorgaben - sich drumherum zu mogeln und wortreich Sonderregelungen für sich zu reklamieren: Zeitungsverlage wie der Aschendorff Verlag (Westfälische Nachrichten) in Münster. Das lassen sich nicht alle Zeitungsboten gefallen. Einer klagte jetzt erfolgreich auf Nachzahlung.
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