Tariferhöhung bei RTL für 2005 vereinbart

HAMBURG. In der zweiten Verhandlungsrunde im Dezember haben sich ver.di und der DJV für die Beschäftigten bei RTL-Television und in den Regionalgesellschaften in Hamburg, Köln und Frankfurt mit der Geschäftsleitung auf einen Gehaltsabschluss geeinigt.

Für 2005 sind leicht verbesserte Konditionen im Vergleich zum vorhergehenden Tarifabschluss erzielt worden. Die Grundsteigerung beträgt 1,2 Prozent und ist ab Januar wirksam. Die zweite Erhöhungsstufe von 0,4 Prozent wird Ende des Jahres rückwirkend wirksam, wenn das geplante Geschäftsergebnis erzielt wird. Sie wird zusammen mit der dritten Erhöhungsstufe von 0,4 Prozent, die bei einem wirtschaftlichen Ergebnis von 20 Mio. Euro über Plan fällig wird, in die zukünftigen Tarifgehälter tabellenwirksam eingerechnet. Eine vierte Stufe von 0,5 Prozent wird dagegen als einmalige Prämie bei Überschreitung von 40 Mio. Euro über dem angesetzten Budget ausgezahlt. Das Verhandlungsergebnis trägt einerseits der aktuellen Geschäftslage von RTL Rechnung und berücksichtigt andererseits die berechtigten Arbeitnehmerinteressen nach greifbaren Gehaltserhöhungen, schätzt ver.di ein. Die Erklärungsfrist läuft am 21. Januar aus.

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Drei freie Tage für Redakteure zusätzlich

Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat dem erneuerten Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag für Tageszeitungen zugestimmt. Danach erhalten Redakteurinnen und Redakteure drei zusätzliche freie Tage bis März 2022. Für Freie wurde erneut ein Ausgleichshonorar in Höhe eines durchschnittlichen Monatshonorars aus 2019 vereinbart. Spätestens im November sollen die Tarifverhandlungen über Tariferhöhungen starten.
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Kieler Nachrichten reduzieren Honorare

Die „Kieler Nachrichten“ wollen ein neues Honorarsystem für ihre freien Mitarbeiter*innen einführen. Danach sollen die Freien künftig nach einem „Baukasten-System“ entlohnt werden. Im Vergleich zu bisherigen Regelungen bedeute das für die Freien generell eine Reduzierung ihrer Honorare, schätzen die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und der DJV Schleswig-Holstein diese kritikwürdigen Pläne ein.
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SZ bezieht Onliner in Tarifbindung ein

Die „Süddeutsche Zeitung“ wird künftig den Flächentarifvertrag im Zuge der Zusammenführung von „SZ Print“ und „SZ Digitale Medien“ (SZDM) auch auf die weit über 100 Beschäftigten der Online-Redaktion ausweiten. ver.di begrüßt die Entscheidung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Das sei „das richtige Signal der Wertschätzung, wenn künftig auch die Onlinerinnen und Onliner von den tariflichen Standards profitieren sollen“, erklärte das für Medien zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
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