Tariferhöhung bei RTL für 2005 vereinbart

HAMBURG. In der zweiten Verhandlungsrunde im Dezember haben sich ver.di und der DJV für die Beschäftigten bei RTL-Television und in den Regionalgesellschaften in Hamburg, Köln und Frankfurt mit der Geschäftsleitung auf einen Gehaltsabschluss geeinigt.

Für 2005 sind leicht verbesserte Konditionen im Vergleich zum vorhergehenden Tarifabschluss erzielt worden. Die Grundsteigerung beträgt 1,2 Prozent und ist ab Januar wirksam. Die zweite Erhöhungsstufe von 0,4 Prozent wird Ende des Jahres rückwirkend wirksam, wenn das geplante Geschäftsergebnis erzielt wird. Sie wird zusammen mit der dritten Erhöhungsstufe von 0,4 Prozent, die bei einem wirtschaftlichen Ergebnis von 20 Mio. Euro über Plan fällig wird, in die zukünftigen Tarifgehälter tabellenwirksam eingerechnet. Eine vierte Stufe von 0,5 Prozent wird dagegen als einmalige Prämie bei Überschreitung von 40 Mio. Euro über dem angesetzten Budget ausgezahlt. Das Verhandlungsergebnis trägt einerseits der aktuellen Geschäftslage von RTL Rechnung und berücksichtigt andererseits die berechtigten Arbeitnehmerinteressen nach greifbaren Gehaltserhöhungen, schätzt ver.di ein. Die Erklärungsfrist läuft am 21. Januar aus.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

„Desinformation gefährdet Leben“

Politische Kommunikation studierte Johannes Hillje an der London School of Economics, Politikwissenschaften an der Universität Mainz. Er arbeitet als Politik- und Kommunikationsberater und ist Autor. In seinem Buch „Mehr Emotionen wagen“ beschreibt er, wie Gefühle die politische Landschaft beeinflussen. Wir sprachen mit ihm über emotionale Wahlkämpfe, journalistische Strategien und den Umgang mit Antidemokraten.
mehr »

Katapult MV: Die Stimme für den Norden

Die kleine Redaktion von Katapult MV stellt im Flächenland mit 1,57 Millionen Einwohner*innen mit einer monatlichen Zeitung und aktuellen Online-Beiträgen ein Gegengewicht in der Berichterstattung dar. Wir sprachen mit Chefredakteur Patrick Hinz über Lokaljournalismus, die anstehenden Landtagswahlen und den journalistischen Umgang mit der AfD.
mehr »

Berichten wo es ungemütlich ist

In autoritär regierten Staaten geraten auch ausländische Medienschaffende zunehmend unter Druck: Einreiseverbote, die Verweigerung von Visa und andere Repressionen erschweren die Arbeit von Korrespondent*innen. In vielen Fällen bleibt ihnen nur noch die Berichterstattung aus dem Ausland ohne direkten Zugang zum Land selbst.
mehr »

Lobbylandkarte: Big Tech mischt mit

Es sind Karten wie die des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie mit dem Titel „Big Tech Lobbylandkarte Deutschland“, die das Bewusstsein dafür ändern können, wie stark Big-Tech-Konzerne in Deutschland tatsächlich längst verankert ist und bis wohin ihr langer Arm reicht.
mehr »