Tarifrunde für Filmproduktionen vertagt

Die vierte Runde der Tarifverhandlungen für Film- und Fernsehschaffende zwischen den Produzentenverbänden und ver.di ist am 6. Juli 2009 ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Trotz intensiver Verhandlungen und der erstmaligen Bereitschaft der Produzenten zur Fixierung der täglichen Arbeitszeit im Tarifvertrag seien die maximale Dauer der täglichen Arbeitszeit, Ausnahmeregelungen sowie dann fällige Kompensationen strittig geblieben, heißt es in einer Pressemitteilung.
ver.di fordert eine Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf zwölf Stunden sowie eine deutliche Tariferhöhung. Zudem ist eine Verlängerung der Ruhezeit nach dem Arbeitsende in die Verhandlungen eingebracht worden. Der Tarifvertrag gilt bundesweit für etwa 25.000 auf Produktionsdauer befristet Beschäftigte in Kino- und Fernsehfilmen.
„Für uns führt der Weg zu einem Tarifergebnis nur über die Eindämmung überlanger Arbeitszeiten am Drehtag. Die Entwicklung zu immer weniger, aber dafür umso längeren Drehtagen hat ein gesundes Maß verlassen. Die Qualität der Produktionen und die Sicherheit der Beschäftigten am Filmset leidet darunter“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.
Die Tarifparteien kommen am 7. Oktober zur nächsten Verhandlungsrunde.

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