VG Wort fordert zur Abstimmung auf   

Bild: Pixabay

Im Juni würde auch in diesem Jahr eine Mitgliederversammlung der VG Wort anstehen. Aufgrund der Corona-Pandemie kann sie jedoch erneut nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden und für die Vorbereitung einer Online-Versammlung reicht die Zeit nicht aus. Denn es geht um die anstehende Hauptausschüttung. Die VG Wort fordert nun alle Mitglieder auf, an einer schriftlichen Abstimmung bis zum 7. Juni teilzunehmen.

Jedes Mitglied hat dieser Tage Post von der VG Wort mit einem Stimmzettel zugeschickt bekommen. Darin geht es um Beschlüsse, die nicht aufgeschoben werden können, weil sie Grundlage für die Ausschüttungen der VG Wort sind. Das sind: die Genehmigung des Jahresabschlusses, der Transparenzbericht und das Stipendienprogramm „Neustart Kultur“. Es ist notwendig, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen schriftlich abgeben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wird. Also zählt jede Stimme!

Der Stimmzettel muss die VG Wort per Brief bis 7. Juni erreicht haben. Die Mitgliederversammlung der VG Wort 2021 wird einem Beschluss des Vorstands in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat zufolge bis zum Jahresende verschoben. Soweit möglich wird sie als Präsenzveranstaltung stattfinden.  Die Hauptausschüttung der VG Wort soll Anfang Juni erfolgen.

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Misstrauen abbauen und selbst machen

Seit November vergangenen Jahres läuft ein neuer Journalismus-Pilot in Zwenkau bei Leipzig. In zehn weiteren sächsischen Landkreisen will das Projekt „Bürger machen Journalismus“ Menschen aus ländlichen Regionen dafür gewinnen, sich journalistisch mit Themen aus ihrem Umfeld zu beschäftigen. Das Projekt der Universität Leipzig will Medienmisstrauen begegnen, indem es Bürger*innen ermöglicht, selbst in die Rolle eines Journalisten zu schlüpfen.
mehr »

Krawallschleudern in die Schranken weisen 

In der Kontroverse um Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther fordert ver.di, presseethische Standards zu verteidigen und Digitalplattformen in die Medienregulierung einzubeziehen.  
mehr »

Regierungswechsel ohne Pressefreiheit

Berichten in einem „feindseligen Umfeld“ ist Alltag für die Kolleg*innen in Venezuela, so „Reporter ohne Grenzen“. Das bestätigt auch die Journalistin Ronna Rísquez, die seit mehr als zwanzig Jahren für verschiedene Medien aus Caracas berichtet. Nach den manipulierten Präsidentschaftswahlen vom 28. Juli 2024 habe sich die Situation weiter verschärft, so Rísquez. Sie hat auch deshalb Venezuela vor rund zehn Monaten verlassen – beobachtet genau und will zurück.
mehr »

Shorts sind keine Hosen

Ein Video-Clip zeigt, wie die Entsorgungsbetriebe einer großen Ruhrgebietsstadt Sperrmüll aufladen und entsorgen. Ein anderer befasst sich mit einem Fußballspiel des Regionalligisten Rot-Weiss-Essen. Und dann noch ein Clip, indem eine junge Redakteurin ihren Arbeitsalltag bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Funke Mediengruppe) in Bochum beschreibt.
mehr »