ver.di ruft beim WDR zum Warnstreik auf

Streik beim WDR im Köln. Foto: ver.di

Streik beim WDR im Köln. Foto: ver.di
Mit dem Warnstreik erhöht ver.di vor der fünften Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberseite. Die Tarifverhandlungen im Sender werden am 09. Juni fortgesetzt. Aus Sicht der Gewerkschaft liegt bislang kein Angebot vor, das den wirtschaftlichen Belastungen der Beschäftigten gerecht wird.
„Die Beschäftigten sorgen Tag für Tag für hochwertige Programme, verlässliche Informationen und einen funktionierenden Beitragsservice. Sie erwarten zu Recht ein Angebot, das ihrer Arbeit und den gestiegenen Lebenshaltungskosten Rechnung trägt“, erklärt Christof Büttner, ver.di-Verhandlungsführer.
ver.di fordert eine Erhöhung der Gehälter einschließlich der Sonderzahlungen sowie der Honorare um 7 Prozent, bei Festangestellten mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Für Auszubildende fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 200 Euro pro Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.
„Vor der nächsten Verhandlungsrunde senden die Beschäftigten ein klares Signal: Sie erwarten endlich Bewegung am Verhandlungstisch. Die Geduld ist begrenzt, die Erwartungen an die Arbeitgeberseite sind klar“, so Büttner weiter.
Die Streikenden treffen sich am Montag ab 09:00 Uhr zu einem Streikfrühstück zwischen dem 1LIVE-Haus und dem Vierscheibenhaus des WDR in der Mörsergasse in Köln. Die Streikkundgebung beginnt um 10:00 Uhr.