IJF-Preis – Toleranz im Journalismus

Beim Europäischen Medienforum am 21. März in Straßburg – am Europäischen Tag gegen Rassismus – hat die Internationale Journalisten-Föderation (IJF) die Preisträger ihres Wettbewerbs „Für Toleranz im Journalismus bekanntgegeben.Der Preis für den audiovisuellen Beitrag ging an „Wer kann sich selbst Niederländisch nennen und was bedeutet es, Niederländer zu sein?“ von Gert Corba, Job de Hann, Leon Willems und Ellen Jansen, produziert für „Ikon Television“. Den Printmedien-Preis erhielt Frank Jansen aus Berlin für einen Beitrag im „Tagesspiegel“: „Dann gehst du eben nackt“. Lobende Erwähnungen sprach die Jury für Bettina Schmidt-Matthiesen und Bernd Kliebhan vom Hessischen Rundfunk für „Afrika am Main“ aus, für Ulla Piippo aus Finnland für das Radioprogramm „Radiomafia“ und Bertram Verhaag (Denkmal Film, München) für den Film „Blue Eyed“, den die Jury als „model of educational journalism“ bezeichnete.
Internet: http://www.ifj.org

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Die geplante Mehrheitsübernahme von ProSiebenSat.1 durch den Konzern MediaForEurope (MFE) wirft nach Einschätzung der Deutschen Journalistinnen und Journalisten Union (dju) in ver.di und der Europäischen Journalisten Föderation (EFJ) grundlegende Fragen für die Medienvielfalt in Europa auf.
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Klimawandel in Nahost kaum medial beachtet

Wenn im Sommer die Temperaturen in die Höhe schießen, dann sind auch die deutschen Medien voll von Meldungen über Waldbrände, Belastungen durch die Hitze oder über Wege, wie es sich unter diesen extremen Bedingungen im Alltag leben lässt. Es wäre plausibel anzunehmen, dass über den Klimawandel besonders intensiv auch in jenen Regionen der Welt berichtet wird, die sich am stärksten erwärmen. So wie im Nahen Osten, der ein Hotspot des Klimawandels ist. Dort wurden im August dieses Jahres an zahlreichen Orten Rekordtemperaturen von etwa 50 Grad gemessen.
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Es brauchte eine durch fremdenfeindliche Fakenews losgetretene Hetzjagd auf Einwanderer in Spanien, um etwas gegen rechtsradikale Agitatoren zu unternehmen, die auch die Arbeit im Parlament sabotieren. Nun kann ihnen die Akkreditierung entzogen werden. Gegen ihre Hetze im Internet wird jedoch nur zaghaft vorgegangen.
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RSF: In Russland unerwünscht

Das russische Justizministerium hat Reporter ohne Grenzen (RSF) am Donnerstag (14.08.) auf die Liste „unerwünschter Organisationen“ gesetzt. Diese Liste umfasst bereits mehr als 250 Organisationen und soll Russland vor angeblichen Bedrohungen schützen. In Wirklichkeit bietet sie dem Kreml einen Vorwand, unabhängige und kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. RSF verurteilt dieses Vorgehen.
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