IJF-Preis – Toleranz im Journalismus

Beim Europäischen Medienforum am 21. März in Straßburg – am Europäischen Tag gegen Rassismus – hat die Internationale Journalisten-Föderation (IJF) die Preisträger ihres Wettbewerbs „Für Toleranz im Journalismus bekanntgegeben.Der Preis für den audiovisuellen Beitrag ging an „Wer kann sich selbst Niederländisch nennen und was bedeutet es, Niederländer zu sein?“ von Gert Corba, Job de Hann, Leon Willems und Ellen Jansen, produziert für „Ikon Television“. Den Printmedien-Preis erhielt Frank Jansen aus Berlin für einen Beitrag im „Tagesspiegel“: „Dann gehst du eben nackt“. Lobende Erwähnungen sprach die Jury für Bettina Schmidt-Matthiesen und Bernd Kliebhan vom Hessischen Rundfunk für „Afrika am Main“ aus, für Ulla Piippo aus Finnland für das Radioprogramm „Radiomafia“ und Bertram Verhaag (Denkmal Film, München) für den Film „Blue Eyed“, den die Jury als „model of educational journalism“ bezeichnete.
Internet: http://www.ifj.org

nach oben

weiterlesen

Australische Medien müssen zahlen

Nach rund dreieinhalb Monaten ist das spektakuläre Verfahren gegen ursprünglich 36 Journalist*innen und Medienunternehmen in Australien beendet. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, gegen eine gerichtliche Nachrichtensperre im Prozess gegen den australischen Kardinal George Pell wegen Kindesmissbrauchs im Dezember 2018 verstoßen zu haben. Der Prozess gilt als einzigartig für ein demokratisches Land, weil er offenbart, wie eingeschränkt die Pressefreiheit in Australien weiterhin ist: durch Gesetze, die noch aus der britischen Kolonialzeit stammen. 
mehr »

Aktion für Andrea Sahouri, USA

Mai 2020: Eine Reporterin im US-Bundesstaat Iowa geht mit der Berichterstattung über eine Black-Lives-Matter-Demonstration friedlich ihrer Arbeit nach. Doch als die Polizei die Kundgebung auflöst, gerät die Journalistin Andrea Sahouri ins Visier der Sicherheitskräfte. Es bleibt nicht nur bei einer Festnahme, sondern es kommt in der Folge sogar zu einer Anklage, die am 8. März 2021 verhandelt werden soll.
mehr »

Belarus: Razzien bei Journalisten und BAJ

In Belarus ging die Polizei heute mit landesweiten Razzien gegen Journalist*innen und Menschrechtsaktivist*innen vor. Auch die belarussische Journalistenvereinigung (BAJ) stand im Fokus der Behörden. „Es ist entsetzlich, mit welchen brutalen Methoden die belarussischen Behörden gegen Journalistinnen und Journalisten, Medien und Organisationen vorgehen, die deren Interessen vertreten. Wir stehen weiterhin solidarisch an der Seite unserer Partnergewerkschaft BAJ und aller verfolgten Medienschaffenden“, erklärte die Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di Monique Hofmann gegenüber M.
mehr »

BBC verliert weiter zahlende Kunden

Die British Broadcasting Corporation (BBC) in Großbritannien kämpft weiter mit ungewissen Zukunftsaussichten. Dabei geht es für den traditionsreichen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter in erster Linie um die ständig unter Beschuss stehende finanzielle Ausstattung. Die Einnahmen durch die Rundfunkgebühren sind eingebrochen. Gleichzeitig wird die BBC von rechtspopulistischer Konkurrenz eingekreist, während die Regierung weitere Einsparungen plant.
mehr »