Radio für Kinder: Nicht ohne „Kakadu“

Deutschlandfunk Kultur hat einen Vogel – und das ist gut so, denn Kinder lieben ihn. Täglich ist die muntere Stimme des „Kakadu“ bundesweit im Radio zu hören. Kinder erhalten hier eine Stimme, können Live mitdiskutieren, selbst Themen einbringen, Spaß beim Radiohören haben. Nun sollen  die Sendezeiten des „Kakadu“ eingedampft werden. In der Woche ist dann Funkstille. Lediglich am Samstag soll der „Kakadu“ noch einen kleinen Sendeplatz erhalten. Mit einer Petition für den Erhalt der täglichen Kindersendung, kann man sich gegen diese fragliche „Einsparung“ zur Wehr setzen.

Seit dem 1. Mai 1996 flattert der „Kakadu“ durchs Radio. Seither hat er sich weiterentwickelt, „bietet Kindern eine Vielfalt an Themen, die in dieser Qualität und Tiefe einzigartig sind“, heißt es im Unterstützeraufruf. Rund um die Uhr ist der vielfach preisgekrönte „Kakadu“ heute auch online und als Podcast unterwegs. Programmdirektor Andreas-Peter Weber ficht das nicht an. Für ihn sei der „Kakadu“ ein „Stolperstein“ im Programm, erklärte er wörtlich. Entrüstete Stimmen in den digitalen Medien sagen unter anderem: „Als wüsste er nicht über welche Sendung er überhaupt spricht bzw. um welche Inhalte und welche Beteiligung es dabei geht.“

„Wir wollen, dass der Kakadu bleibt! Kinderfunk gehört im Rahmen des Bildungsauftrags in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und zum Kinderrecht auf Information. Deutschlandfunk Kultur entledigt sich mit dieser Entscheidung seiner Verantwortung, Kindern in angemessenem Umfang ein geschütztes, kindgerechtes und werbefreies Programmangebot zu bieten. Kinder, aber auch Eltern, Großeltern und alle Menschen, die sich für die Belange von Kindern stark machen, haben mit dieser Entscheidung im deutschlandweiten Hörfunk keine öffentliche Stimme mehr.

Wir fordern die Programmverantwortlichen von Deutschlandfunk Kultur hiermit nachdrücklich auf, die Kindersendung Kakadu in ihrem jetzigen Umfang zu erhalten“, wird in der Petition betont.

Nicht wenige setzen sich inzwischen für den „Kakadu“ ein. Einer von ihnen, der Schauspieler und Tatort-Kommissar Axel Prahl: https://www.youtube.com/watch?v=f8S31tnjsqU

Unterschreiben Sie die Petition hier

 

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