Wieder werden Karten für die DOK verlost

So sah es aus, als die DOK Leipzig im vergangenen Jahr eröffnet wurde.
Foto: Susann Jehnichen

Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK ist das weltweit älteste seiner Art. Alljährlich treffen sich Filmemacher und Branchenprofis in Leipzig, 2018 bereits zum 61. Mal. Diesmal findet das Festival vom 29. Oktober bis zum 4. November statt. Am 10. Oktober werden die offizielle Auswahl und damit das gesamte Filmprogramm bekanntgegeben. Auch in diesem Jahr erhält ver.di als Unterstützerin der DOK Leipzig ein Kartenkontingent, das verlost wird.

Aktuell gibt es drei Wochenkarten und 20 Tageskarten für die DOK Leipzig zu gewinnen. Für die Teilnahme an der Verlosung muss eine Frage richtig beantwortet werden.

Die politische und stilistische Vielfalt des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK gilt als einmalig. Die Goldenen und Silbernen Tauben sowie weitere Preise sind Ritterschläge für Dokumentarfilmmacherinnen/-macher. Dazu zählt auch der Preis der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der mit 2.500 Euro dotiert ist und von einer ehrenamtlichen Jury verliehen wird. Mit dem Preis unterstützt die Gewerkschaft Filmemacher_innen aus dem Deutschen Wettbewerb, die einen besonderen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen werfen, unbequeme Fragen stellen, außergewöhnliche Perspektiven einnehmen. Initiiert hatte den Preis Anfang der 1990er Jahre die IG Medien. Der ver.di-Bereich Medien, Kunst und Industrie führt diese Tradition fort, unterstützt DOK zudem jährlich mit einem Förderbeitrag und sichert damit den Fortbestand des Festivals mit.

Wer an der Verlosung der Wochen- oder Tageskarte für die DOK Leipzig teilnehmen will, sollte wissen, welcher Film im vergangen Jahr mit dem „ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness“ ausgezeichnet worden ist. Die Antwort ist bis spätestens 18. Oktober 2018 per mail zu senden an: berlin@connexx-av.de

Genauere Informationen zum Preis finden sich hier. Das Festival war schon zu DDR-Zeiten ein „Fenster zur Welt“ und ist mittlerweile die zentrale Plattform für den internationalen Dokumentarfilm hierzulande. Die Zuschauerzahl hat sich zuletzt stetig erhöht. Über 40.000 Besucher strömen während der DOK-Woche in die Leipziger Kinos.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Arte soll europäischer werden

Es sind hochgesteckte Ziele, die vor einem Jahr die Regierungen in Deutschland und Frankreich bekannt gaben: die Weiterentwicklung von Arte zu einer europäischen Medienplattform in 24 Sprachen. Dafür ist vor allem zusätzliches Geld aus EU-Töpfen nötig. Doch hierzu stehen konkrete Beschlüsse weiter aus. Arte arbeitet währenddessen kontinuierlich am europäischen Ausbau – und sieht Fortschritte.
mehr »

Appell für den Erhalt der Medienfreiheit

Der auf Initiative des MDR verfasste Leipziger Appell  bekommt immer mehr Unterstützung. Die Unterzeichnenden erkennen die Einschränkung der Medien- und Pressefreiheit. An entscheidenden Stellen bleibt der Appell jedoch vage.
mehr »

Faire Honorare für Filmvermittlung

Die AG Filmvermittlung legt erstmals einen Honorarrahmen für freischaffende Filmvermittler*innen vor und macht damit auch auf die prekäre Erwerbssituation in der Branche aufmerksam. Für die Honorare zieht der Verein den Basishonorarrechner Kultur von ver.di heran.
mehr »

ver.di übt Kritik an ZDF-Intendant

Der Vorgang der Ausladung der Musiker Igor Levit und Danger Dan aus der 100. Ausgabe des Satire-Magazins „Die Anstalt“ (Sendetermin am 21. Juli 2026) wirft große Wellen. Der Auftritt wurde durch eine kurzfristige Entscheidung des ZDF-Intendanten Norbert Himmler verhindert. Daran übt auch der ver.di-Bundesvorstand starke Kritik.
mehr »