Wochenmagazin Vanity Fair nach zwei Jahren eingestellt

FRANKFURT AM MAIN. Condé Nast stellte das erst vor zwei Jahren in Deutschland gestartete Wochenmagazin Vanity Fair ein. Am 19. Februar erschien die letzte deutsche Ausgabe. Vanity Fair erreichte mit einer Mischung aus Lifestyle-Themen, politischen Interviews, Mode und JetSetThemen zuletzt eine Auflage von rund 200.000 Exemplaren in Deutschland. Betroffen von der Einstellung sind die Redaktion in Berlin mit rund 80 Mitarbeitern und die Verwaltung in München. Wie viele Beschäftigte zu anderen Titeln des Verlages (Glamour, Myself, GQ Style) wechseln können, ist nicht bekannt. Noch im Dezember hatte Jonathan Newhouse, Chairman von Condé Nast International vollmundig erklärt: „Es gibt keinen Grund, Vanity Fair nicht weiterzuführen. Es ist unsere erfolgreichste Marke.“ Nur zwei Monate später macht Newhouse die dramatische Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfeldes für die Einstellung verantwortlich. Der Internetauftritt soll laut Jonathan Newhouse erhalten bleiben: www.vanityfair.de

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Marktmacht von Big Tech begrenzen

Ver.di begrüßt das Vorhaben der Rundfunkkommission der Länder, die Vorherrschaft der Tech-Giganten und ihren Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung einzuhegen. Google, X, Meta, TikTok & Co. bis zur Auftrennung ihrer Geschäfte zu bringen, ist im ‚Digitale Medien-Staatsvertrag Teil 2‘ als Möglichkeit angelegt. Werbevermarktung oder Inhalteverbreitung müssten dann für Drittanbieter geöffnet werden.
mehr »

Fairnesspreis für „Im Osten was Neues“

Der Deutsche Fairnesspreis wird jährlich im Rahmen der feierlichen Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES als Gemeinschaftspreis des BFFS und der ver.di FilmUnion vergeben und prämiert. Das diesjährige Thema des Fairnesspreises lautete „Zusammenleben der Kulturen“. Der Preis wurde am 11. September in Berlin verliehen.
mehr »

Dazwischen: Der Podcast für Sachsen-Anhalt

Die Macher*innen des Leipziger Podcast-Radiosenders detektor.fm starteten im März mit DAZWISCHEN ein regionales Nachrichten- und Informationsformat für Sachsen-Anhalt. Es will im Vorfeld der Wahlen „differenziert, nicht nur schablonenhaft, sondern auch in Grautönen über dieses Bundesland berichten“. Wir sprachen mit mit Christian Bollert, Geschäftsführender Gesellschafter von detektor.fm.
mehr »

Schlechte Zeiten für Lokaljournalismus

Zum 30. September endet die Tätigkeit der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG). Die DuMont-Mediengruppe setzt künftig voll auf KI. 57 tarifgebundene Vollzeitstellen entfallen deshalb. Die betroffenen Beschäftigten können sich auf neu zugeschnittene Stellen bewerben. ver.di fordert eine Übernahmegarantie.
mehr »