dju-Hochschulgruppen in Gießen und Mainz

Seit Jahresbeginn sind zwei neue dju-Hochschulgruppen aktiv, an der Uni Gießen und an der Uni Mainz

Das Angebot der dju-Hochschulgruppe in Gießen richtet sich an alle Studierenden vor Ort und umfasst Netzwerkabende oder Medienstammtische mit erfahrenen Medienmachern, um sich perfekt auf einen Job in den Medien vorzubereiten. Zusätzlich soll die Hochschulgruppe den journalistischen Nachwuchs für gewerkschaftliche Interessen sensibilisieren.


Die dju-Hochschulgruppe Mainz will ebenfalls ein Forum zum Austausch bieten. Dabei stehen die gegenseitige Beratung über journalistische Themen und Inhalte sowie berufliche Belange im Vordergrund. Die Kontakte und das Knowhow der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union als Teil der ver.di werden den Studierenden, die sich in Redaktionen auf dem und außerhalb des Campus engagieren, helfen, sich über Strukturen und Arbeitsbedingungen im Journalismus zu informieren. Dazu plant die dju-Hochschulgruppe in Mainz im nächsten Semester eine Infoveranstaltung für alle interessierten Studierenden und hat sich das Ziel gesetzt, in der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters ein Journalismus-Wochenende zu veranstalten.
Voraussetzung für die Nutzung von Uniräumen ist die offizielle Registrierung an der Uni. Dabei konnten beide neuen Gruppen von der guten Satzungsarbeit der früheren dju-Hochschulgruppe in Münster profitieren, die den Generationswechsel leider nicht geschafft hat. Ähnlich ging es auch schon anderen Hochschulgruppen wie etwa an der Freien Uni Berlin. Als seit Jahren stabil hat sich die dju-Hochschulgruppe in Hannover erwiesen sowie die Hochschulgruppe „Mediennachwuchs“ an der Uni Bonn, die in Zusammenarbeit mit der dju Bonn das studentische Online-Magazin „campus-web.de“ gestaltet.

 sus

Kontakt Website „Junge dju“: http://tinyurl.com/lpekpt8

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Beschwerde-Rekord beim Deutschen Presserat

Der Deutsche Presserat hatte im vergangenen Jahr ordentlich zu tun: 2020 sind so viele Beschwerden eingegangen wie noch nie. Das lag nicht zuletzt an Massenbeschwerden zu einzelnen Artikeln, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden. Auch die Zahl der Rügen ist deutlich gestiegen. Insgesamt 53 Mal verhängte die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse ihre schärfste Sanktion.
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Gibbet Fisch, oder gibbet kein Fisch?

Der Spruch stammt von meinem Musiker-Kollegen, mit dem ich als Autor in den 90iger Jahren, also in den guten analogen Zeiten, auf Lesereise war. Ein paar Bier, ein Abendessen und das Eintrittsgeld waren immer drin, und selbst wenn am Ende der Lesung der Hut rumging, kam ein nettes Sümmchen zusammen. Zeiten, von denen man heute nur noch träumen kann.
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Hanau: Betroffenen mehr Raum geben

Zum Jahrestag des rassisch motivierten Anschlags in Hanau hatten Interkultureller Mediendialog und dju in ver.di Hessen eingeladen, über Diskursverschiebungen in der Berichterstattung zu diskutieren. Es gebe zwar mehr Sensibilität, aber „in bestimmten Redaktionen ist der Groschen noch nicht gefallen, weil es sie nicht betrifft“, konstatierte Hadija Haruna-Oelker vom Hessischen Rundfunk.  Veränderungen habe es vor allem durch den Druck von Angehörigeninitiativen der neun Opfer gegeben, so Gregor Haschnik von der „Frankfurter Rundschau“.
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Wenn abstrakte Ideen konkret werden

Designer*innen „machen die Welt zu einem schöneren Ort“, heißt es blumig bei der Rheinischen Fachhochschule Köln. „Design heißt, Lösungen für Probleme zu entwickeln“, sagt Professor Klaus Neuburg vom Mediendesign-Studiengang der Ostfalia-Hochschule ganz rational. Und ein Problem hatten seine Studierenden bei der Planung der Jahresausstellung:  Statt die Werke wie üblich in der Hochschule zeigen zu können, wanderte pandemiebedingt alles in eine selbstentwickelte 3-D-Ausstellung mit dem Titel „Prototyp“.
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