dju warnt vor Schleichwerbung

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di warnt vor einer Ausweitung und Legalisierung von Schleichwerbung in den Medien. „Jede Form der Schleichwerbung in den Informationsmedien zerstört die Glaubwürdigkeit der Medien.“ Sie gefährdet damit zugleich ihre wirtschaftliche Basis sowie den journalistischen Beruf insgesamt“, so dju-Vorstandssprecher Manfred Protze im Januar in Berlin.

Aktueller Anlass für die Warnung der dju war der bekannt gegebene Abschluss einer Marketing Vereinbarung zwischen dem Volkswagen-Konzern und dem US-Medien-Unternehmen NBC Universal. Danach erhält VW gegen Zahlungen an NBC Universal das Recht, VW-Modelle in Filmen zu platzieren. „Die Nutzung von Spielfilmen als Werbeträger für Produkte wird zu einem ernsten Problem für Journalisten und Medienveranstalter, wenn die ausgewählten Sequenzen dieser Filme in der nachrichtlichen Kulturberichterstattung als Trojanische Pferde für Schleichwerbung dienen. Beispiele für diesen Missbrauch der Info-Medien gibt es bereits zuhauf“, sagte Protze. Journalisten und Verleger im Deutschen Presserat bemühten sich seit langem und auch erfolgreich gemeinsam, den Missbrauch des Leservertrauens durch Schleichwerbung Einhalt zu gebieten. In diesem Punkt seien jetzt auch die elektronischen Medien am Zug, so der dju-Sprecher.

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Schnelle und konkrete Hilfe für Kollegen

Journalisten helfen Journalisten e. V. setzt sich für in Not geratene, an ihrer Arbeit gehinderte, misshandelte Kolleg*innen und die Hinterbliebenen getöteter Journalist*innen ein. Der gemeinnützige Verein wurde 1993 von Christiane Schlötzer-Scotland gegründet, deren Ehemann Egon Scotland während seiner Recherchen für die „Süddeutsche Zeitung“ im damaligen kroatischen Krisengebiet von einem Heckenschützen am 26. Juli 1991 ermordet wurde. M sprach mit dem Geschäftsführer des Vereins Carl Wilhelm Macke.
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Mehr Sicherheit für Medienschaffende

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di appelliert an die sächsische Staatsregierung, Maßnahmen zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten insbesondere bei Demonstrationen zu ergreifen. Anlass ist die morgige (22. Juli) Debatte im Landtag über eine Große Anfrage der Linksfraktion. Demnach habe die Zahl der Angriffe gegen Medienschaffende in Sachsen im Jahr 2020 mit 29 registrierten Straftaten einen Höchststand erreicht. In mehr als der Hälfte der Fälle seien die Ermittlungen zudem eingestellt worden, heißt es in einer Pressemitteilung.
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ver.di unterstützt von Flutkatastrophe betroffene Mitglieder

Von der Flutkatastrophe betroffene ver.di-Mitglieder können sich an ihren ver.di-Bezirk wenden und finanzielle Soforthilfe beantragen. „Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme", betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.
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Pensionskasse Rundfunk für Freie

Die Pensionskasse Rundfunk (PKR) feiert Geburtstag. Von den Gewerkschaften und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten 1971 als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gegründet, hat die Pensionskasse für Freie in Film, Funk und Fernsehen heute mehr als 23.550 Mitglieder, davon rund 3.550 Rentner*innen. Mit 1,6 Milliarden Euro Bilanzsumme, einem Betragsaufkommen von 57,8 Millionen Euro jährlich und einer Brutto-Verzinsung von 2,1 Prozent hat die paritätisch verwaltete Kasse selbstbewusst „die Zukunft im Blick“.
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