Ein Genre wird erwachsen

Foto: fotolia/agsandrew, fotolia/Elnur; Montage: Petra Dreßler

Es ist sieben Jahre her, dass M erstmalig Datenjournalismus als Titelthema brachte. Unter der Überschrift „Spannende Recherche im Netz” wurde von damals noch exotisch klingenden Begriffen wie „Open Data” und „Datenbank-Journalismus” berichtet. Seither ist aus einem Nischenthema ein Genre erwachsen.

Indidikator für die Entwicklung dieses Genres ist etwa, dass das Reporterforum seit zwei Jahren in seinem Reporterpreis Auszeichnungen für Datenjournalismus vergibt. Oder die langsam aber stetig steigende Zahl der Stellenanzeigen, wie sie unlängst die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte: Der mittlerweile vierte Datenjournalist für die Redaktion wird gesucht.

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Zu wenig Frauen in den Medien-Spitzen

Sitzen sie immer noch fest auf dem Pavianfelsen namens Chefredaktion, die Herren Chefredakteure? Oder kommen die Journalistinnen mittlerweile auch in angemessener Anzahl an die Spitze der Medien? Nein, offenbar nicht! Der Verein ProQuote Medien hat jetzt den zweiten Teil seiner Studie veröffentlicht, in dem die Geschlechterverteilung in journalistischen Führungspositionen untersucht wurde. Schwerpunkt der Untersuchung waren Presse und Onlinemedien.
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Medienfrauen wollen sich mehr einmischen

Am ersten November-Wochenende trafen sich 300 Frauen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zum 42. Herbsttreffen der Medienfrauen beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Dieses Jahr sorgten neben den Vorträgen, Podiumsrunden und 27 Workshops zum Thema „Frauen und Geld“ vor allem der Negativpreis „Saure Gurke“, der nun Geschichte ist, und das Programm einer Kabarettistin für Gesprächsstoff.
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Wettstreit beim Journalismus Jam

„Ich finde es ganz wichtig, dass wir die Presse als Vierte Gewalt sehen“, sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zur Eröffnung der Jugendmedientage mit rund 300 Teilnehmer*innen in der Berliner Kalkscheune. Die Freiheit der Presse sei „nicht verhandelbar und nicht bedrohbar“, erklärte Giffey. Die Jugendmedientage hatten in diesem Jahr kein übergreifendes Motto. Sie widmeten sich überwiegend den Möglichkeiten einer Medienkarriere, sei es im Journalismus, in der Öffentlichkeitsarbeit oder als Influencer*in.
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DOK Leipzig: ver.di-Preis für „unbequemen Film“

Eine Woche lang Kino: Das 62. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm zeigte mehr als 300 Filme aus über 60 Ländern. Beeindruckende Frauen vor der Kamera und auf dem Regiestuhl prägten das Festival. Doch die Frau an der Spitze, Direktorin Leena Pasanen, verabschiedet sich mit der diesjährigen Ausgabe aus Leipzig. Gewinnerin des ver.di-Preises für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness ist eine Regisseurin, deren Film es den Zuschauer*innen nicht leicht macht.
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