Ein Genre wird erwachsen

Foto: fotolia/agsandrew, fotolia/Elnur; Montage: Petra Dreßler

Es ist sieben Jahre her, dass M erstmalig Datenjournalismus als Titelthema brachte. Unter der Überschrift „Spannende Recherche im Netz” wurde von damals noch exotisch klingenden Begriffen wie „Open Data” und „Datenbank-Journalismus” berichtet. Seither ist aus einem Nischenthema ein Genre erwachsen.

Indidikator für die Entwicklung dieses Genres ist etwa, dass das Reporterforum seit zwei Jahren in seinem Reporterpreis Auszeichnungen für Datenjournalismus vergibt. Oder die langsam aber stetig steigende Zahl der Stellenanzeigen, wie sie unlängst die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte: Der mittlerweile vierte Datenjournalist für die Redaktion wird gesucht.

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Ausgezeichnet: Fernsehen à la App

Man macht es spannend wie bei der Oscar-Verleihung. In welcher Kate­gorie Kristina Mohr den ARD/ZDF-Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ erhält, war bei unserem Gespräch in Leipzig noch nicht klar. Sicher dagegen schon: Die 24-Jährige hat 2016 eine ausgezeichnete Masterarbeit zu „Mediatheken als App“ vorgelegt.
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Ausbildung jenseits des Rampenlichts

Vor der Kamera und auf der Bühne, da stehen die Protagonisten, die das Publikum kennt. Doch damit die Sendung, die Aufführung, das Rockkonzert ein Erfolg wird, braucht es viele Fachkräfte im Hintergrund. Ihre Ausbildungs­wege gehören nicht zu den meist gewählten bei den jungen Leuten. Doch gibt es für künftige Azubis und Studierende eine interessante Welt abseits der bekannten Pfade zu entdecken.
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Das Spiel in der anderen Liga

Nach dem Umzug an die Spree will T-Online „digitales Leitmedium“ werden. Im September startet das Newsportal unter der Leitung von Ex-Spiegel-Mann Florian Harms neu durch. Unter dem Schlagwort „Publishing 3.0“ exekutiert der Marktführer eine technische und inhaltliche Rundumerneuerung. Eine Modernisierung, die trotz des enormen Reichweitenerfolges von T-Online überfällig erscheint.
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Sehsüchte Filmfestival – Kreatives Universum

3500 eingereichte Filme, 114 Filme und 5 Drehbücher aus 28 Ländern im Programm, Preise im Wert von 38.000 Euro in 13 Sektionen, 7.000 Besucher und 75 angereiste Filmteams. Das ist die zahlenmäßige Bilanz des 45. Sehsüchte Filmfestivals, das vom 20. bis 24. April in der Medienstadt Babelsberg in Potsdam Filmfans aus aller Welt empfing. Doch hinter den Zahlen und hinter den Kulissen des größten Studentenfilmfestivals Europas gab es noch mehr zu entdecken als nur gute Filme. Mit einem Workshop-Programm und zahlreichen Networking-Veranstaltungen wollten die Organisatoren getreu dem diesjährigen Festivalmotto S.P.A.C.E. auch einen Raum der Begegnung und des Austausches anbieten.
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