Gewerkschaft auf der LiMA

Auch bei der diesjährigen, der 14. Linken Medienakademie (LiMA), die vom 17. bis 22. März 2014 in Berlin unter dem Motto „Walls and Bridges“ Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Medien finden will, wird sich ver.di, speziell die dju, mit einem besonderen praxisorientierten Angebot am LiMAunioncamp am 19. März beteiligen.

Geplant sind Workshops und Vorträge u.a. zu den Themen „Berufswunsch Journalismus – Berufsbild und Anforderungen“, „Neue Wege im Journalismus – Über die Rolle von Crowdfunding und anderen journalistischen Finanzierungsmodellen in der Zukunft“, „Wege in die Selbstständigkeit – und die soziale Absicherung“, „Was kann die Gewerkschaft für Selbständige und Freie tun“, „Medienschaffende und Mindestlohn – brauchen Film- und Fernsehschaffende die Gewerkschaft?“.
dju/ver.di stellt sich mit einem Infostand auch an den anderen Tagen den Fragen interessierter Teilnehmer und vermittelt auch im übrigen Programmangebot über Referenten aus der dju Knowhow und Anregungen aus der Praxis. Das umfangreiche Workshop-Programm der LiMA richtet sich an Einsteiger ebenso wie an Fortgeschrittene und Profis und bietet wieder vielfältige, unterschiedlich lange Kurse zu journalistischen Themen, zum Einsatz von Musik und Grafik, über Medienrecht und Fundraising, aus denen sich die Teilnehmer ein individuelles Programm zusammenstellen können.
Für ver.di-Mitglieder gibt es verbilligte „Organisationstickets“. Die LiMA 2014 findet wie im Vorjahr in Karlshorst in der Hochschule für Technik und Wissenschaft, HTW, Treskowallee 8 statt.

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In Deutschland angekommen

Auch sie kamen in den Jahren 2014 oder 2015 in erheblicher Zahl nach Deutschland: Arabische Medienmacher*innen. Ich traf im Herbst 2015 vor allem syrische Journalist*innen und portraitierte sie für verschiedene Medien und ein eigenes Buch. Mit vielen von ihnen und ihren deutschen Unterstützer*innen blieb ich seitdem in Kontakt. Für „Menschen Machen Medien“ traf ich sie jetzt in Berlin und Frankfurt wieder und fragte, wie es  ihnen seitdem beruflich und persönlich in Deutschland ergangen ist.
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Corona-Debatte in einer Schieflage

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Wenn Bildredaktionen und Kompetenz fehlen

Abseits der bekannten Medien-Institutionen existiert eine Szene von NGOs, die unterschiedliche journalistische Aspekte bearbeiten. Eine davon ist n-ost mit einem Fokus auf Cross-Border-Journalismus und Osteuropa. Ihr vorrangiges Ziel war lange Zeit, deutsche Redaktionen mit Texten und Bildern aus Osteuropa zu versorgen. Inzwischen will man Auslandsjournalismus neu denken. Felix Koltermann sprach mit Stefan Günther, dem Bildredakteur der NGO, auch über bildredaktionelle Praxis von Medien allgemein.
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Kinogeschichte(n) aus Bielefeld

Wenn es um eine „Filmstadt“ geht, denkt man an Berlin, München, Hamburg, vielleicht noch Köln. Aber Bielefeld? Jene Stadt, die Berühmtheit erlangte, weil es sie angeblich gar nicht gibt? Eine Sonderausstellung im Historischen Museum der ostwestfälischen Metropole hält nun diesbezüglich unter dem Titel „Die große Illusion“ bis zum 25. April 2021 einige Überraschungen bereit.
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