Gewerkschaft auf der LiMA

Auch bei der diesjährigen, der 14. Linken Medienakademie (LiMA), die vom 17. bis 22. März 2014 in Berlin unter dem Motto „Walls and Bridges“ Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Medien finden will, wird sich ver.di, speziell die dju, mit einem besonderen praxisorientierten Angebot am LiMAunioncamp am 19. März beteiligen.

Geplant sind Workshops und Vorträge u.a. zu den Themen „Berufswunsch Journalismus – Berufsbild und Anforderungen“, „Neue Wege im Journalismus – Über die Rolle von Crowdfunding und anderen journalistischen Finanzierungsmodellen in der Zukunft“, „Wege in die Selbstständigkeit – und die soziale Absicherung“, „Was kann die Gewerkschaft für Selbständige und Freie tun“, „Medienschaffende und Mindestlohn – brauchen Film- und Fernsehschaffende die Gewerkschaft?“.
dju/ver.di stellt sich mit einem Infostand auch an den anderen Tagen den Fragen interessierter Teilnehmer und vermittelt auch im übrigen Programmangebot über Referenten aus der dju Knowhow und Anregungen aus der Praxis. Das umfangreiche Workshop-Programm der LiMA richtet sich an Einsteiger ebenso wie an Fortgeschrittene und Profis und bietet wieder vielfältige, unterschiedlich lange Kurse zu journalistischen Themen, zum Einsatz von Musik und Grafik, über Medienrecht und Fundraising, aus denen sich die Teilnehmer ein individuelles Programm zusammenstellen können.
Für ver.di-Mitglieder gibt es verbilligte „Organisationstickets“. Die LiMA 2014 findet wie im Vorjahr in Karlshorst in der Hochschule für Technik und Wissenschaft, HTW, Treskowallee 8 statt.

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Angriffe auf Journalisten mehr als verdoppelt

Im vergangenen Jahr gab es bundesweit 252 Straftaten, die sich "gegen Medien" richteten. Darunter 22 Körperverletzungen, 33 Sachbeschädigungen, vier Brandstiftungen, mehr als 29 Fälle von Bedrohung und Nötigung, Volksverhetzung, Raub, Erpressung und diverse Propagandadelikte. Die Zahl der Vorfälle hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt, wie die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion bestätigte.
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In Bezug auf Trump an die eigene Nase fassen

Wenn die Präsidentschaft von Donald Trump am 20. Januar beendet ist, bleiben für Journalist*innen, Medienunternehmen und Social-Media-Plattformen einige Fragen offen: Warum hat man Trump so lange nicht ernst genug genommen, die Wirkung seiner Anschuldigungen und Lügen unterschätzt und ihn ungestraft Regeln brechen lassen? „Bei Trump müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, meinte Dorothea Hahn beim Mediensalon.
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Zweite Runde: ver.di vs. Prinz von Preußen

In einer juristischen Auseinandersetzung mit Georg Friedrich Prinz von Preußen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Berufung beim Kammergericht Berlin eingelegt. Damit wehrt sich ver.di gegen eine auf Antrag des Prinzen von Preußen erlassene Einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin. Gegenstand ist eine Äußerung in einem Artikel des ver.di-Medienmagazins „Menschen Machen Medien“ vom Juli 2020.
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Endlich Novemberhilfe, leider nicht für alle

Endlich: Seit 12. Januar, so informiert die Bundesregierung, seien die technischen Voraussetzungen für die reguläre Auszahlung der „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“ für den Monat November geschaffen. Die Länder starten mit der Überweisung der seit 25. November beantragten Gelder. Soloselbstständige konnten bis zu 5000 Euro Hilfen direkt beantragen. Doch bislang wurden bestenfalls Abschläge ausgezahlt. Was das für sie bedeutet und warum viele ganz durch Raster fielen, beleuchtet ein Projekt von Selbstständigen bei ver.di Niedersachsen-Bremen.
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