Gewerkschaft auf der LiMA

Auch bei der diesjährigen, der 14. Linken Medienakademie (LiMA), die vom 17. bis 22. März 2014 in Berlin unter dem Motto „Walls and Bridges“ Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Medien finden will, wird sich ver.di, speziell die dju, mit einem besonderen praxisorientierten Angebot am LiMAunioncamp am 19. März beteiligen.

Geplant sind Workshops und Vorträge u.a. zu den Themen „Berufswunsch Journalismus – Berufsbild und Anforderungen“, „Neue Wege im Journalismus – Über die Rolle von Crowdfunding und anderen journalistischen Finanzierungsmodellen in der Zukunft“, „Wege in die Selbstständigkeit – und die soziale Absicherung“, „Was kann die Gewerkschaft für Selbständige und Freie tun“, „Medienschaffende und Mindestlohn – brauchen Film- und Fernsehschaffende die Gewerkschaft?“.
dju/ver.di stellt sich mit einem Infostand auch an den anderen Tagen den Fragen interessierter Teilnehmer und vermittelt auch im übrigen Programmangebot über Referenten aus der dju Knowhow und Anregungen aus der Praxis. Das umfangreiche Workshop-Programm der LiMA richtet sich an Einsteiger ebenso wie an Fortgeschrittene und Profis und bietet wieder vielfältige, unterschiedlich lange Kurse zu journalistischen Themen, zum Einsatz von Musik und Grafik, über Medienrecht und Fundraising, aus denen sich die Teilnehmer ein individuelles Programm zusammenstellen können.
Für ver.di-Mitglieder gibt es verbilligte „Organisationstickets“. Die LiMA 2014 findet wie im Vorjahr in Karlshorst in der Hochschule für Technik und Wissenschaft, HTW, Treskowallee 8 statt.

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Es geht um Wahrheit, Transparenz, Integrität

Die Journalism Trust Initiative (JTI) ist eine Plattform, die vertrauenswürdige Nachrichtenquellen identifizieren und stärken will. Unter der Regie von Reporter ohne Grenzen (RSF) soll ein Beitrag gegen Hass, Propaganda und Fake News geleistet werden. Ende Mai wurde die Webseite freigeschaltet. Am 29. Juli diskutierten Projektteilnehmer verschiedener internationaler Medien zum Thema „Glaubwürdiger Journalismus als Gegengift gegen Desinformation“ über Funktionsweise und Aufgaben der Plattform.
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Kunst darf an die Grenzen gehen

In einer am 26. Juli 2021 veröffentlichten Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft einen als "Schmähgedicht" überschriebenen Vortrag von Jan Böhmermann 2016 im ZDF als "von der Kunstfreiheit gedeckt" bezeichnet. "Eine demokratische Gesellschaft muss aushalten können, dass Künstlerinnen oder Künstler in künstlerischer Form an Grenzen gehen, bis es schmerzt", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Schnelle und konkrete Hilfe für Kollegen

Journalisten helfen Journalisten e. V. setzt sich für in Not geratene, an ihrer Arbeit gehinderte, misshandelte Kolleg*innen und die Hinterbliebenen getöteter Journalist*innen ein. Der gemeinnützige Verein wurde 1993 von Christiane Schlötzer-Scotland gegründet, deren Ehemann Egon Scotland während seiner Recherchen für die „Süddeutsche Zeitung“ im damaligen kroatischen Krisengebiet von einem Heckenschützen am 26. Juli 1991 ermordet wurde. M sprach mit dem Geschäftsführer des Vereins Carl Wilhelm Macke.
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Mehr Sicherheit für Medienschaffende

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di appelliert an die sächsische Staatsregierung, Maßnahmen zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten insbesondere bei Demonstrationen zu ergreifen. Anlass ist die morgige (22. Juli) Debatte im Landtag über eine Große Anfrage der Linksfraktion. Demnach habe die Zahl der Angriffe gegen Medienschaffende in Sachsen im Jahr 2020 mit 29 registrierten Straftaten einen Höchststand erreicht. In mehr als der Hälfte der Fälle seien die Ermittlungen zudem eingestellt worden, heißt es in einer Pressemitteilung.
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