Glossar für die richtige Wortwahl

Die richtige Wortwahl zu finden, gehört zum journalistischen Handwerk, ist jedoch mitunter nicht einfach. In der Integrationsdebatte und bei vielen weiteren Themen herrscht zudem häufig Verwirrung über Begrifflichkeiten.

Deshalb haben die Neuen deutschen Medienmacher (NdM) ein Glossar erstellt, das Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland Deutschland bietet. „Es geht hier keineswegs darum zu diktieren, was gesagt und nicht gesagt werden darf, sondern praktische Anregungen für den journalistischen Alltag anzubieten“, sagt NdM-Geschäftsführerin Konstantina Vassiliou-Enz.
Die Handreichung ist in der NdM-Geschäftsstelle kostenfrei erhältlich, ein PDF steht zum download auf der Website. Web-Glossar und eine App sind in Vorbereitung. Die NdM bieten an, das Glossar in Redaktionen vorzustellen.
http://www.neuemedienmacher.de/wissen/wording-glossar/

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Angriffe auf Journalisten mehr als verdoppelt

Im vergangenen Jahr gab es bundesweit 252 Straftaten, die sich "gegen Medien" richteten. Darunter 22 Körperverletzungen, 33 Sachbeschädigungen, vier Brandstiftungen, mehr als 29 Fälle von Bedrohung und Nötigung, Volksverhetzung, Raub, Erpressung und diverse Propagandadelikte. Die Zahl der Vorfälle hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt, wie die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion bestätigte.
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In Bezug auf Trump an die eigene Nase fassen

Wenn die Präsidentschaft von Donald Trump am 20. Januar beendet ist, bleiben für Journalist*innen, Medienunternehmen und Social-Media-Plattformen einige Fragen offen: Warum hat man Trump so lange nicht ernst genug genommen, die Wirkung seiner Anschuldigungen und Lügen unterschätzt und ihn ungestraft Regeln brechen lassen? „Bei Trump müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, meinte Dorothea Hahn beim Mediensalon.
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Zweite Runde: ver.di vs. Prinz von Preußen

In einer juristischen Auseinandersetzung mit Georg Friedrich Prinz von Preußen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Berufung beim Kammergericht Berlin eingelegt. Damit wehrt sich ver.di gegen eine auf Antrag des Prinzen von Preußen erlassene Einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin. Gegenstand ist eine Äußerung in einem Artikel des ver.di-Medienmagazins „Menschen Machen Medien“ vom Juli 2020.
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Endlich Novemberhilfe, leider nicht für alle

Endlich: Seit 12. Januar, so informiert die Bundesregierung, seien die technischen Voraussetzungen für die reguläre Auszahlung der „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“ für den Monat November geschaffen. Die Länder starten mit der Überweisung der seit 25. November beantragten Gelder. Soloselbstständige konnten bis zu 5000 Euro Hilfen direkt beantragen. Doch bislang wurden bestenfalls Abschläge ausgezahlt. Was das für sie bedeutet und warum viele ganz durch Raster fielen, beleuchtet ein Projekt von Selbstständigen bei ver.di Niedersachsen-Bremen.
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