Haus Busch geschlossen

Finanzierung nicht mehr möglich

HAGEN. Deutschlands älteste Bildungseinrichtung, das Haus Busch in Hagen, gibt es nicht mehr. Die Insolvenz konnte nicht abgewendet werden. Einige der laufenden Kurse werden mit der Journalisten-Akademie in Stuttgart, dem DJV-Bildungswerk und dem Verein für Zukunfts-Qualifikation noch zu Ende geführt.

Arbeitsagentur und Land NRW hatten in den letzten Jahren die Mittel für das Journalistenzentrum immer drastischer gekürzt. Im Sommer 2005 stiegen die Verlegerverbände aus der Gesellschaft für publizistische Bildungsarbeit, der Trägerorganisation von Haus Busch, aus. Im Herbst wurde Insolvenz angemeldet (M 08/2005). Zunächst engagierte sich der DJV NRW für eine mögliche Folgeeinrichtung. Neben dem DJV-Bundesverband, der Stadt Hagen und dem WDR, signalisierte auch die dju weitere Kooperationsbereitschaft. Wobei die dju vergleichsweise nur einen geringen finanziellen Beitrag leistet und leisten kann. Trotz aller Bemühungen ist es nicht gelungen, einen tragfähigen Finanzierungsplan unter Beibehaltung des hohen Qualitätsanspruches des Instituts zu entwickeln, der die Partner zur weiteren Finanzierung des 1960 gegründeten Vereins bewegen konnte. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung, einen Schlussstrich zu ziehen. Etliche Referenten und ehemalige Mitarbeiter des Hauses bleiben auf ihren Geldforderungen sitzen.

wen
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