Journalistenschule gegründet

MITTWEIDA. Im Herbst 2004 nimmt die Mitteldeutsche Journalistenschule in Mittweida ihre Tätigkeit auf. Pro Jahr werden bis zu 40 Volontäre aufgenommen, die das Volontariat studienbegleitend zu einem Medienstudiengang an einer Hochschule absolvieren.

Schwerpunkte der Mitteldeutschen Journalistenschule sind eine betont praxisbezogene und interdisziplinäre Ausbildung in allen Medien und verwandten Gebieten sowie ein intensives Coaching in journalistischer Existenzgründung (Freelancing, Medienbetriebswirtschaftslehre, Buchhaltung, Steuermanagement, Psychologie, Organisationsmanagement, Medienpolitik u. a.). Zu diesem Zweck werden eine ganze Reihe von Lehrredaktionen eingerichtet, die von erfahrenen Praktikern geführt werden. An Ausbildungsstationen stehen eigene Medien zur Verfügung wie ein terrestrischer 24-Stunden-Hörfunksender in eigener Lizenz sowie eine eigenproduzierte, tagesaktuelle Zeitung.

Die Mitteldeutsche Journalistenschule (MJS) wird getragen von AMAK AG – Akademie für multimediale Ausbildung und Kommunikation Aktiengesellschaft an der Hochschule Mittweida. AMAK AG ist das bundesweit erste Hochschulinstitut, das als Aktiengesellschaft an eine Hochschule gebunden ist.

Unterstützt wird die Journalistenschule von einem 15 Mitglieder umfassenden Kuratorium unter Vorsitz des Münchner Medienanwalts Prof. Hermann Mayer sowie einem 18köpfigen Ausbildungsbeirat, der unter Vorsitz von Bernd Ackermann (ver.di) und Michael Híller (DJV) steht.
www.mitteldeutsche-journalistenschule.de

nach oben

weiterlesen

In Deutschland angekommen

Auch sie kamen in den Jahren 2014 oder 2015 in erheblicher Zahl nach Deutschland: Arabische Medienmacher*innen. Ich traf im Herbst 2015 vor allem syrische Journalist*innen und portraitierte sie für verschiedene Medien und ein eigenes Buch. Mit vielen von ihnen und ihren deutschen Unterstützer*innen blieb ich seitdem in Kontakt. Für „Menschen Machen Medien“ traf ich sie jetzt in Berlin und Frankfurt wieder und fragte, wie es  ihnen seitdem beruflich und persönlich in Deutschland ergangen ist.
mehr »

Corona-Debatte in einer Schieflage

Die Medien berichten häufig über die Proteste von Corona-Leugnern, Verschwörungstheoretikern und Rechtsradikalen gegen die Gesundheitsschutzregeln, aber nur wenig über die Haltung einer weit größeren Zahl von Menschen, die sich noch schärfere Corona-Maßnahmen wünschen. Ein Missverhältnis, das die Debatte verzerrt und Meinungen ausblendet.
mehr »

Wenn Bildredaktionen und Kompetenz fehlen

Abseits der bekannten Medien-Institutionen existiert eine Szene von NGOs, die unterschiedliche journalistische Aspekte bearbeiten. Eine davon ist n-ost mit einem Fokus auf Cross-Border-Journalismus und Osteuropa. Ihr vorrangiges Ziel war lange Zeit, deutsche Redaktionen mit Texten und Bildern aus Osteuropa zu versorgen. Inzwischen will man Auslandsjournalismus neu denken. Felix Koltermann sprach mit Stefan Günther, dem Bildredakteur der NGO, auch über bildredaktionelle Praxis von Medien allgemein.
mehr »

Kinogeschichte(n) aus Bielefeld

Wenn es um eine „Filmstadt“ geht, denkt man an Berlin, München, Hamburg, vielleicht noch Köln. Aber Bielefeld? Jene Stadt, die Berühmtheit erlangte, weil es sie angeblich gar nicht gibt? Eine Sonderausstellung im Historischen Museum der ostwestfälischen Metropole hält nun diesbezüglich unter dem Titel „Die große Illusion“ bis zum 25. April 2021 einige Überraschungen bereit.
mehr »