Journalistenschule gegründet

MITTWEIDA. Im Herbst 2004 nimmt die Mitteldeutsche Journalistenschule in Mittweida ihre Tätigkeit auf. Pro Jahr werden bis zu 40 Volontäre aufgenommen, die das Volontariat studienbegleitend zu einem Medienstudiengang an einer Hochschule absolvieren.

Schwerpunkte der Mitteldeutschen Journalistenschule sind eine betont praxisbezogene und interdisziplinäre Ausbildung in allen Medien und verwandten Gebieten sowie ein intensives Coaching in journalistischer Existenzgründung (Freelancing, Medienbetriebswirtschaftslehre, Buchhaltung, Steuermanagement, Psychologie, Organisationsmanagement, Medienpolitik u. a.). Zu diesem Zweck werden eine ganze Reihe von Lehrredaktionen eingerichtet, die von erfahrenen Praktikern geführt werden. An Ausbildungsstationen stehen eigene Medien zur Verfügung wie ein terrestrischer 24-Stunden-Hörfunksender in eigener Lizenz sowie eine eigenproduzierte, tagesaktuelle Zeitung.

Die Mitteldeutsche Journalistenschule (MJS) wird getragen von AMAK AG – Akademie für multimediale Ausbildung und Kommunikation Aktiengesellschaft an der Hochschule Mittweida. AMAK AG ist das bundesweit erste Hochschulinstitut, das als Aktiengesellschaft an eine Hochschule gebunden ist.

Unterstützt wird die Journalistenschule von einem 15 Mitglieder umfassenden Kuratorium unter Vorsitz des Münchner Medienanwalts Prof. Hermann Mayer sowie einem 18köpfigen Ausbildungsbeirat, der unter Vorsitz von Bernd Ackermann (ver.di) und Michael Híller (DJV) steht.
www.mitteldeutsche-journalistenschule.de

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Brutaler Angriff auf Gewerkschafter

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist entsetzt über den brutalen Angriff auf einen Gewerkschafter am Rande einer nicht genehmigten "Querdenken"-Demonstration am 1. August 2021 in Berlin-Kreuzberg. "Diese brutale Gewalttat zeigt überdeutlich, dass es bei den sogenannten 'Querdenker'-Demos nicht um Kritik und Meinungsfreiheit geht, sondern um eine Ansammlung von Feinden der Demokratie", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz am Montag in Berlin.
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Es geht um Wahrheit, Transparenz, Integrität

Die Journalism Trust Initiative (JTI) ist eine Plattform, die vertrauenswürdige Nachrichtenquellen identifizieren und stärken will. Unter der Regie von Reporter ohne Grenzen (RSF) soll ein Beitrag gegen Hass, Propaganda und Fake News geleistet werden. Ende Mai wurde die Webseite freigeschaltet. Am 29. Juli diskutierten Projektteilnehmer verschiedener internationaler Medien zum Thema „Glaubwürdiger Journalismus als Gegengift gegen Desinformation“ über Funktionsweise und Aufgaben der Plattform.
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Kunst darf an die Grenzen gehen

In einer am 26. Juli 2021 veröffentlichten Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft einen als "Schmähgedicht" überschriebenen Vortrag von Jan Böhmermann 2016 im ZDF als "von der Kunstfreiheit gedeckt" bezeichnet. "Eine demokratische Gesellschaft muss aushalten können, dass Künstlerinnen oder Künstler in künstlerischer Form an Grenzen gehen, bis es schmerzt", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Schnelle und konkrete Hilfe für Kollegen

Journalisten helfen Journalisten e. V. setzt sich für in Not geratene, an ihrer Arbeit gehinderte, misshandelte Kolleg*innen und die Hinterbliebenen getöteter Journalist*innen ein. Der gemeinnützige Verein wurde 1993 von Christiane Schlötzer-Scotland gegründet, deren Ehemann Egon Scotland während seiner Recherchen für die „Süddeutsche Zeitung“ im damaligen kroatischen Krisengebiet von einem Heckenschützen am 26. Juli 1991 ermordet wurde. M sprach mit dem Geschäftsführer des Vereins Carl Wilhelm Macke.
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