Presseversorgung für weitere Medienschaffende

STUTTGART. Das Versorgungswerk der Presse hat den Personenkreis erweitert, der bei ihm eine Versicherung abschließen kann.

Seit November des vergangenen Jahres sind das Mitarbeiter in Online-, Offline-Medien und Digitale Mehrwertdienste wie Radkteuer (Wort, Bild, Ton) oder Redaktionsassistenten. Im Rundfunkbereich kommen hinzu: Producer, Musikjournalisten, Mediengestalter (Bild und Ton), Film- und Video-Editoren, Infografiker, Cutter und Übersetzer. Bei den Selbstständigen gehören außerdem unter anderem Tonberichterstatter, Bild- und Musikjournalisten, Moderatoren, Korrespondenten, Kritiker, Illustratoren, Karikaturisten, Kommunikationswirte, Multimedia-Autoren, Informationsdesigner dazu. Des weiteren können sich Pressesprecher und Pressereferenten sowie Dozenten an Einrichtungen zur Aus- und Fortbildung von Journalisten bei der Presseversorgung versichern.

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Kino-Streiks zur Berlinale wirken 

Die Streiks während der Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) haben Bewegung in die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Kinobetreiber CineStar gebracht. „Die Verhandlungen heute fanden in einer spürbar konstruktiveren Atmosphäre statt als beim letzten Mal“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn bei der soeben beendeten zweiten Tarifverhandlungsrunde in Berlin.
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Der SR lässt sich checken

Die öffentlich-rechtlichen Sender stehen unter Spar- und Reformdruck. Die Politik verlangt den Abbau von Mehrfachstrukturen und eine Profilierung des Programmauftrags. Die meisten Anstalten sind bereits im Umbau. Angesichts dieser Herausforderungen lässt der Saarländische Rundfunk (SR) derzeit seine Organisationsstrukturen von externen Beratern überprüfen.
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Für faire digitale Teilhabe

„Digitale und gesellschaftliche Teilhabe gehören zusammen!“ erklärt die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Gilda-Nancy Horvath auf der Jahrestagung des Netzwerks Medienethik in München. Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutierten über die wachsende Bedeutung digitaler Medien und Künstlicher Intelligenz (KI) für die soziale Teilhabe in der demokratischen Gesellschaft.
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Gezielte Angriffe auf Medienschaffende

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di sieht in den Ergebnissen einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke zu Straftaten gegen Medienschaffende ein alarmierendes Signal. Es sei dringend nötig, auch Medienschaffende bei der geplanten Gesetzesnovelle des Strafgesetzbuches zum Schutz des Gemeinwesens ausdrücklich in das veränderte Strafmaß für Angriffe auf Personen einzubeziehen, die im öffentlichen Interesse tätig sind.
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