Presseversorgung für weitere Medienschaffende

STUTTGART. Das Versorgungswerk der Presse hat den Personenkreis erweitert, der bei ihm eine Versicherung abschließen kann.

Seit November des vergangenen Jahres sind das Mitarbeiter in Online-, Offline-Medien und Digitale Mehrwertdienste wie Radkteuer (Wort, Bild, Ton) oder Redaktionsassistenten. Im Rundfunkbereich kommen hinzu: Producer, Musikjournalisten, Mediengestalter (Bild und Ton), Film- und Video-Editoren, Infografiker, Cutter und Übersetzer. Bei den Selbstständigen gehören außerdem unter anderem Tonberichterstatter, Bild- und Musikjournalisten, Moderatoren, Korrespondenten, Kritiker, Illustratoren, Karikaturisten, Kommunikationswirte, Multimedia-Autoren, Informationsdesigner dazu. Des weiteren können sich Pressesprecher und Pressereferenten sowie Dozenten an Einrichtungen zur Aus- und Fortbildung von Journalisten bei der Presseversorgung versichern.

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Medienleute schützen, nicht verteufeln

Als völlig geschichtsvergessen bezeichnet die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Hessen den Aufruf aus dem Umfeld der sogenannten Querdenker, am Sonntag in Frankfurt am Main gegen die „gleichgeschalteten Medien“ zu demonstrieren. Von der Polizei werde erwartet, dass sie Journalist*innen vor Übergriffen schützt, betonen auch die öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse.
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Verbandsklagerecht für Urheber unverzichtbar

Das Verbandsklagerecht muss zwingend als neues Rechtsinstrument in das Urheberrecht aufgenommen werden. Mit dieser Forderung wenden sich der Deutsche Journalisten-Verband und die Gewerkschaft ver.di gemeinsam an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Unterstützung erfahren die beiden Gewerkschaften durch ein Rechtsgutachten und den konkreten Formulierungsvorschlag von Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Universität Halle-Wittenberg.
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Corona wirkt als Test für Menschenrechte

Die Menschenrechtslage hat sich in der Covid-19-Krise für Millionen von Menschen unmittelbar oder mittelbar verschlechtert, stellt Amnesty International im weltweiten Menschenrechts-Report 2020/21 fest. In vielen Teilen der Welt hätten die Pandemie und ihre Folgen im letzten Jahr die Auswirkungen von Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung verstärkt. Auch für Deutschland wird Handlungsbedarf ausgemacht.
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Wie hybrid darf ein Dokumentarfilm sein?

Der Dokumentarfilm „Lovemobil“ bietet seit Tagen heißen Diskussionsstoff. Eine STRG_F-Reportage des NDR hatte enthüllt, dass die Autorin Elke Lehrenkrauss den Film teilweise mit Darsteller*innen inszeniert hatte - ohne dies offenzulegen. Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG-Dok) nahm den Eklat um die "Fake-Doku" zum Anlass, in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF) einen Web-Panel unter dem Titel „Was darf Dokumentarfilm?“ zu veranstalten.
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