Redaktionsgemeinschaft startet

Die DuMont Redaktionsgemeinschaft nimmt am 19. April ihre Arbeit auf. 24 Redakteure werden aus Berlin und Frankfurt die Berliner Zeitung, die Frankfurter Rundschau, den Kölner Stadt-Anzeiger und die Mitteldeutsche Zeitung mit Texten aus Politik und Wirtschaft beliefern. Alle vier Titel halten 25 Prozent an der neuen GmbH. Die Leitung der neuen Redaktionsgemeinschaft hat Brigitte Fehrle, bisher Vize-Chefin der Berliner Zeitung.

Die Gewerkschaften ver.di und JVBB/DJV Berlin befürchten nach Gründung dieser neuen Redaktionsstruktur weitere sogenannte Synergie-Projekte im Hause DuMont Schauberg, die negative Auswirkungen für die Mitarbeiter haben könnten. Deshalb haben sie dem für Strategiefragen zuständigen MDS-Vorstand Konstantin Neven DuMont Anfang März detaillierte Tarifforderungen übermittelt. Diese waren zuvor in einer Mitgliederversammlung der in den Berliner Betrieben vertretenen Gewerkschaften formuliert worden. Im Kern geht es nach dem Votum der Mitglieder darum, weiteres Ausbluten in den verschiedenen Verlagen und Betrieben zu verhindern, also um Rationalisierungsschutz und Beschäftigungssicherung.

Mehr Informationen unter: www.dju-berlinbb.de/

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Nach dem Scheitern der Bundes-Presseförderung: Wie lassen sich künftig Medienvielfalt erhalten und Qualitätsjournalismus unterstützen? Ein Gutachten von Wissenschaftlern der Universität Mainz liefert interessante Vorschläge zur Hilfe für die Medienbranche. Dreh- und Angelpunkt der Überlegungen ist dabei die gebotene Staatsferne.
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Urteil wegen Nötigung erneut bestätigt

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