Redaktionsgemeinschaft startet

Die DuMont Redaktionsgemeinschaft nimmt am 19. April ihre Arbeit auf. 24 Redakteure werden aus Berlin und Frankfurt die Berliner Zeitung, die Frankfurter Rundschau, den Kölner Stadt-Anzeiger und die Mitteldeutsche Zeitung mit Texten aus Politik und Wirtschaft beliefern. Alle vier Titel halten 25 Prozent an der neuen GmbH. Die Leitung der neuen Redaktionsgemeinschaft hat Brigitte Fehrle, bisher Vize-Chefin der Berliner Zeitung.

Die Gewerkschaften ver.di und JVBB/DJV Berlin befürchten nach Gründung dieser neuen Redaktionsstruktur weitere sogenannte Synergie-Projekte im Hause DuMont Schauberg, die negative Auswirkungen für die Mitarbeiter haben könnten. Deshalb haben sie dem für Strategiefragen zuständigen MDS-Vorstand Konstantin Neven DuMont Anfang März detaillierte Tarifforderungen übermittelt. Diese waren zuvor in einer Mitgliederversammlung der in den Berliner Betrieben vertretenen Gewerkschaften formuliert worden. Im Kern geht es nach dem Votum der Mitglieder darum, weiteres Ausbluten in den verschiedenen Verlagen und Betrieben zu verhindern, also um Rationalisierungsschutz und Beschäftigungssicherung.

Mehr Informationen unter: www.dju-berlinbb.de/

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Facebook: Geheime Blacklist öffentlich

Facebook hat 968 Gruppen identifiziert, die sich als "militante soziale Bewegungen" klassifizieren lassen. Sie sind Teil einer größeren schwarzen Liste des Konzerns, auf der gefährliche Individuen und Organisationen stehen. Wer genau darauf zu finden ist, war bislang streng geheim. Doch die US-Non-Profit-Nachrichtenseite "The Intercept" hat nun die komplette interne Liste veröffentlicht und fordert vom Social-Media-Primus mehr Transparenz ein.
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Tarifrunde bei den Privatradios gestartet

Für die rund 1.000 Beschäftigten in Privatradios, die im Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) zusammengeschlossen sind, haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) am 12. Oktober 2021 Tarifverhandlungen gestartet. ver.di fordert für die redaktionellen, technischen und kaufmännischen Beschäftigten einen Festbetrag in Höhe von 175 Euro, für Volontär*innen von 100 Euro und für Auszubildende von 50 Euro für eine Laufzeit über die kommenden zwölf Monate. Die Arbeitgebervertreter haben ihrerseits kein konkretes Angebot gemacht.
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Umdenken auf dem medialen Bildermarkt!

Der Fotojournalismus ist zukunftsfähig! Dieses positive Signal sendeten Vorträge und Diskussionen beim Fotograf*innentag 2021 am 8. Oktober in Dortmund. Es ging um neue Chancen für das Berufsbild in Zeiten des „digitalen Plattformkapitalismus“, zunehmender Anforderungen durch Auftraggeber und immer schlechterer Bezahlung. „Slow Journalism“, eigene, digitale Veröffentlichungsformate oder besser vernetzte Interessenvertretungen bieten Ansätze.
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