Umlage für Ausbildungsplätze

BERLIN. Auf Initiative der Regierungs-Fraktionen wird das Gesetz zur Sicherung der Berufsausbildung im Bundestag und Bundesrat beraten. In Betrieben und Medien gibt es eine lebhafte Diskussion um die Azubi-Quote von 7 Prozent und eine fällige Umlage, wenn ein Betrieb weniger ausbildet.

In manchen Betrieben wurde auch schon mal gezählt, ob die Quote aktuell erreicht wird. In der Bundestags-Anhörung vom 23. April hat ver.di mit Nachdruck für eine Ausbildungsumlage geworben, aber auch Nachbesserungen am ursprünglichen Gesetzesentwurf angeregt. Ein ver.di-Vorschlag war die für alle Medienunternehmen relevante Berücksichtigung von Volontariaten als Ausbildung im Sinne des Gesetzes. Damit werden Volontäre bei der Berechnung der Quote gleichfalls mitgezählt. Mit dieser Änderung geht das Gesetz nun am 11. Juni in den Bundesrat und wird abschließend am 9. Juli in einer Sondersitzung des Bundestages beraten.

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Verleger Ippen stoppt Bericht über Bild-Chef

Seit gestern steht der Vorwurf des Machtmissbrauchs bei Springer durch Bild-Chefredakteur Julian Reichelt erneut im Licht der Öffentlichkeit. Journalist*innen des Ippen-Verlages wollten nach wochenlanger Recherche über neue Erkenntnisse berichten. Verleger Dirk Ippen stoppte die Veröffentlichung. Das Team „Ippen Investigativ“ protestiert, da dies „allen Regeln der unabhängigen Berichterstattung“ widerspreche. Auch die dju in ver.di sieht Ippens Vorgehen kritisch. Reichelt wurde inzwischen von allen Aufgaben als Bild-Chef entbunden.
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