VG Wort trifft sich nochmals Online

Bild: M/Dreßler

Die Mitgliederversammlung  der VG Wort wird aufgrund des noch andauernden Corona-Geschehens in diesem Jahr am 18. Juni 2022 nochmals online stattfinden. Die Mitglieder sind aufgefordert über anstehende Fragen in der Verwertungsgesellschaft abzustimmen. Wer verhindert ist, an der Versammlung teilzunehmen, kann seine Stimme wieder an dju-Kolleg*innen übertragen. Die Unterlagen sind verschickt und die Registrierung hat begonnen.

Das Stimmrecht auszuüben ist wieder auf drei verschiedene Arten möglich: vorab per E-Voting (elektronische Briefwahl); per Stimmrechtsübertragung (Vollmacht) vorab auf eine*n Vertreter*in, die/der an der Online-Mitgliederversammlung persönlich teilnimmt und durch persönliche Abstimmung per Live-Voting unmittelbar in der Versammlung.

Heinz Wraneschitz, für die dju in ver.di im Verwaltungsrat der VG Wort, empfiehlt „möglichst selber als VG-Wort-Mitglied an der Online-Veranstaltung teilzunehmen und live abzustimmen“. Die dju schlägt bei der Abstimmung vor, den Empfehlungen des Verwaltungsrats zu folgen. Für diejenigen, die nicht teilnehmen können, erläutert Wraneschitz, „wollen wir wie im letzten Jahr die Möglichkeit bieten, die Stimmrechte vertrauensvoll an ver.di-Mitglieder, die dort teilnehmen, zu übertragen. Meldet Euch einfach bei Karin Wenk, die Euch dann eine*n Vertreter*in benennt nebst dessen VG-Wort-Mitgliedsnummer zur Online-Übertragung der Stimmrechte.“ Sie ist zu erreichen unter: karin.wenk@verdi.de

Etwas kritisch sieht Wraneschitz das E-Voting vor der Mitgliederversammlung: „Die Vorab-Abstimmung können wir nicht unbedingt empfehlen. Denn wenn während der Versammlung Zusatz- oder Änderungsanträge eingebracht werden, verfallen vorher abgegebene Stimmen.“

Für Fragen im Vorfeld stehen die Mitarbeitenden der dju-Bundesgeschäftsstelle
https://dju.verdi.de/ueber-uns/adressen-kontakte sowie die VG-Wort-Verwaltungsratsmitglieder aus den Reihen der dju in ver.di zur Verfügung.

Die Mitgliederversammlung der VG Wort ist ausschließlich für Mitglieder zugänglich, nicht aber für „nur“ Wahrnehmungsberechtigte. Die dju in ver.di empfiehlt deshalb allen Journalist*innen, selbst Mitglied der VG Wort zu werden. Das können Wahrnehmungsberechtigte, an die in den vergangenen drei Jahren durchschnittlich mindestens 400 Euro jährlich ausgeschüttet wurden. Als Mitglieder könnten sie dann künftig „die Grundsätze der VG Wort in der Mitgliederversammlung mitbestimmen“. Kosten: 5 Euro Aufnahmegebühr, 10 Euro Jahresbeitrag.

Mehr: VG Wort wieder mit Online-Mitgliederversammlung Mitte Juni – ver.di (verdi.de)

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Kartellrecht mit kleinen Ausnahmen

Presseverlage sollen dauerhaft vom Kartellverbot ausgenommen werden, wenn sie außerhalb des redaktionellen Bereichs kooperieren wollen. So steht es im Referentenentwurf zur zwölften Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), vorgelegt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Kooperationen im öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk sollen aber nicht erleichtert werden.
mehr »

Streik in vier großen ARD-Anstalten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht deutlich den Druck auf mehrere große ARD-Sender in den laufenden Tarifverhandlungen. Bereits seit Mittwochmorgen finden Streiks im WDR und im SWR statt, von Donnerstag (18. Juni 2026) an auch im BR und im NDR.
mehr »

dju legt 5 Punkte für KI-Einsatz vor

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di warnt Verlage und Medienunternehmen davor, Künstliche Intelligenz ohne verbindliche Regeln einzusetzen. Immer mehr Redaktionen setzen generative KI im Arbeitsalltag ein, dennoch fehlen vielerorts verbindliche Vereinbarungen. Die dju nennt deshalb fünf Punkte für einen verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Journalismus.
mehr »

Vorsichtige Rückkehr nach Ecuador

Leonardo Gómez Ponce hat ein halbes Jahr in Berlin mit einem Stipendium von Reporter ohne Grenzen verbracht. Dort hat er gelernt sich digital besser zu schützen. Zurück in Ecuadors Hauptstadt agiert der 41-jährige investigative Journalist vorsichtig, suggeriert in den sozialen Medien, dass er weiterhin im Ausland sei. Das schützt ihn bei der Recherche und in den sozialen Netzen.
mehr »