Zum Schutz von Mitarbeitern in Kriegs- und Krisengebieten

Weitgehende Maßnahmen zum besseren Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kriegs- und Krisengebieten haben die ARD-Intendanten beschlossen.

Der Senderverbund wird sich unter anderem der BBC-Initiative zum Schutz von Journalisten in Gefahrenzonen anschließen, so der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen in Bremen. Damit verpflichtet sich die ARD, durch Verhaltensempfehlungen, Trainingsangebote, Schutzausrüstungen, entsprechenden Versicherungsschutz und persönliche Beratungen zur Sicherheit der Mitarbeiter beizutragen. Der BBC-Initiative haben sich bereits CNN, die Fernseh-Nachrichtenagenturen Reuters TV und APTN sowie die European Broadcasting Union (EBU) angeschlossen. Ferner werden alle für Auslandseinsätze vorgesehenen Mitarbeiter speziell für Einsätze in Kriegs- und Krisengebieten geschult. Dazu wird es gemeinsam mit der Bundeswehr entwickelte Seminare geben.

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Mit am Tisch sitzen und selber bestellen

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VG Wort: Ausschüttung im Juli gesichert

Die Hauptausschüttung für 2020 der Verwertungsgesellschaft Wort ist gesichert. Denn eine Mehrheit von rund 74 Prozent der Mitglieder hat schriftlich per Brief dem Jahresabschluss zugestimmt. Im Jahr 2020 hat die VG Wort 209,94 Millionen Euro aus Urheberrechten eingenommen. Im Vorjahr waren es 156,12 Millionen Euro. Das liegt an einer Nachzahlung für audiovisuelle Kopiergeräte in Höhe von rund 60 Millionen Euro für die Vorjahre.
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Wiki über die Klagen der Hohenzollern

Über 600 Interessierte waren am 15. Juni dabei, als der Verband der Historikerinnen und Historiker sein „Hohenzollern-Klage-Wiki“ vorstellte. Seit im November 2019 die Verhandlungen um mögliche Restitutionen öffentlich wurden, ging Prinz Georg Friedrich von Preußen in über 70 Fällen juristisch gegen Historiker*innen und Journalist*innen vor. Die Dokumentation bietet einen Überblick der historischen und juristischen Aspekte des Streits.
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Mehr Mitbestimmung für Freie in Sendern

Arbeitnehmerähnliche Personen bei den Rundfunkanstalten Deutsche Welle, Deutschlandradio, MDR und RBB erfahren mit dem am 15. Juni in Kraft tretenden, novellierten Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) eine Stärkung ihrer Mitbestimmungsrechte. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das als echten Fortschritt und als Erfolg der beharrlichen Forderungen von Gewerkschaften und Personalräten.
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