Zuschuss zur Altersversorgung von Freiberuflern

Der Stiftungsrat der Stiftung Autorenversorgungswerk der VG WORT hat die seit 2010 gültigen Richtlinien für die Gewährung eines einmaligen Zuschusses zur Alterssicherung (AVW II) geändert, um die Teilnahmemöglichkeiten zu erleichtern. Der Zuschuss wurde erhöht. Er beträgt bis zu 5.000 Euro (bisher 2.500 Euro). Freiberufliche, hauptberufliche Autorinnen und Autoren ab Jahrgang 1955, die einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abgeschlossen haben, können den Einmalbetrag ab dem Kalenderjahr, in dem sie das 55. Lebensjahr erreichen, bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie das gesetzliche Rentenalter erreicht haben, beantragen. Gezahlt wird ausschließlich an Freiberufler, die noch nie Geld aus dem Autorenversorgungswerk erhalten haben!
Bezuschusst werden Kapital-Lebensversicherungen, private und öffentliche Rentenversicherungen oder Sparverträge. Hierzu ist ein Nachweis vorzulegen. Es muss gewährleistet sein, dass die Auszahlung der Versicherung nicht vor dem vollendeten 60. Lebensjahr erfolgt. Die Anlagesumme muss mindestens 5.000 Euro betragen. Der Zuschussbetrag kann im Falle der Auszahlung höchstens 50 Prozent der Anlagesumme betragen. Ausgezahlt wird der Zuschuss im November des Folgejahres nach Antragstellung.

Informationen:

http://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/autorenversorgungswerk.html
Karin Leidenberger, Telefon: 089 / 514 12 42
E-Mail: avw@vgwort.de

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

No SLAPP Handbuch: Strafrecht

Was tun, wenn das Strafrecht instrumentalisiert wird, um gegen unerwünschte Berichterstattungen vorzugehen? Das vierte Handbuchkapitel soll Journalist*innen helfen, mit entsprechenden Strafanzeigen umzugehen, insbesondere wegen Beleidigungsdelikten.
mehr »

Filmtipp: Vaterland

Der optisch wie inhaltlich gleichermaßen faszinierende polnisch-deutsche Film „Vaterland“ erzählt von Thomas Manns erstmaliger Rückkehr in die einstige Heimat nach 16 Jahren im amerikanischen Exil. Mit Hanns Zischler ist die Hauptrolle perfekt besetzt. Sandra Hüller bestätigt als Tochter Erika einmal mehr ihre Ausnahmestellung unter den deutschen Schauspielerinnen.
mehr »

Eine pressefeindliche Partei

Einschüchterung, Schikane und körperliche Gewalt: Die dju in ver.di dokumentiert einen massiven Anstieg von Angriffen und Behinderung von Journalist*innen im AfD-Wahlkampf Sachsen-Anhalt. Dort gab es allein in den vergangenen drei Wochen 25 pressefeindliche Vorfälle. ver.di kritisiert auch das Verhalten der Polizei.
mehr »

Propaganda: Die Macht der Beeinflussung

Das kommunikative Verwirrspiel von Populisten ist weltweit in vollem Gange. Sie sehen sich als alleinige Vertreter des „Volkswillens“ und versuchen, ihre politischen Gegner als verschwörerischen Feind zu diskreditieren, indem sie ihm die hinterlistige Manipulation der gesamten Bevölkerung unterstellen. Mit rationalen Argumenten lässt sich dagegen in der Regel nicht ankommen.
mehr »