dju-Bundesvorstand plant Online-Projekt

Der Bundesvorstand der dju bereitet seit einiger Zeit ein spezielles Projekt zum Online-Journalismus vor. Zwar ist nach den von Quereinsteigern dominierten Gründerjahren inzwischen mehr Professionalität in die Branche eingezogen. Trotzdem sind Tätigkeitsfelder bei Online / Multimedia immer noch unscharf, entstehen neue Berufsbilder.

Zugleich steigen aufgrund der derzeitigen Webkrise die Fluktuation und die Zahl der ungesicherten Beschäftigungsverhältnisse, ohne dass es in bedeutender Zahl Betriebsräte gäbe oder gewerkschaftlich organisierte Kolleginnen und Kollegen. Die dju in verdi plant deshalb ein mehrjähriges Schwerpunktprojekt Online / Multimedia-Journalismus in enger Kooperation mit anderen Fach- und Berufsgruppen wie der RFAV in- und außerhalb des verdi-Fachbereichs Medien, Kunst, Kultur. Das dju-Vorhaben soll zugleich mit anderen Projekten wie connexx.av und Onforte vernetzt werden. Konkretes Ziel ist es, Profile und Standards für Berufsbilder im Online- / Multimedia-Journalismus sowie Ausbildungswege dahin zu definieren. Zugleich könnten Kollegen in diesem Bereich durch Arbeitsgemeinschaften Online / Multimedia in allen Landesbezirken Ansprechpartner und Treffpunkte haben. Spätere Schritte könnten Vorschläge für die Weiterentwicklung bestehender Institutionen (Presserat, KSK, VG Wort / Bild etc.) und rechtlicher Rahmenbedingungen (Urheberrecht, Tarif- + Betriebsratsgesetz, Zeugnisverweigerungsrecht etc.) sein. Begleitet werden könnte das Projekt von Journalistentagen und Seminaren.

 

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Öffentlich-Rechtliche: Auftrag und Erwartung

Gerade in Pandemiezeiten hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk Vertrauen und Wertschätzung beim Publikum gewonnen. Dennoch muss er weiterhin mit den Attacken seiner Gegner leben. „Das ist unser Programm!“ Unter diesem Titel diskutierten auf einer medienpolitischen Tagung von ver.di und DGB in Berlin Medienwissenschaftler und Journalist*innen über den „öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwischen Auftrag und gesellschaftlichen Erwartungen“.
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Umdenken auf dem medialen Bildermarkt!

Der Fotojournalismus ist zukunftsfähig! Dieses positive Signal sendeten Vorträge und Diskussionen beim Fotograf*innentag 2021 am 8. Oktober in Dortmund. Es ging um neue Chancen für das Berufsbild in Zeiten des „digitalen Plattformkapitalismus“, zunehmender Anforderungen durch Auftraggeber und immer schlechterer Bezahlung. „Slow Journalism“, eigene, digitale Veröffentlichungsformate oder besser vernetzte Interessenvertretungen bieten Ansätze.
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Was mit Medien? Das braucht Hartnäckigkeit

Wer hierzulande in den Journalismus will, braucht vor allem eines: Hartnäckigkeit. Denn obwohl in manchen Bereichen wie den Lokalredaktionen von Nachwuchsmangel die Rede ist, ist es für die jungen Leute, die den Berufseinstieg suchen, oft gar nicht so leicht. Egal ob Praktikum, Volontariat oder Journalistenschule: Dran bleiben und sich nicht entmutigen lassen, heißt die Devise. Wir begleiten zwei junge Frauen auf ihrem Weg in den Beruf.
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Aufklären statt Anheizen

Konflikte und Aggressionen nehmen im Internet immer mehr Raum ein und „entzünden sich im Austausch von Standpunkten und Meinungen“, beschreibt der Journalistinnenbund (JB) die Veränderung der Diskurskultur seit der Verbreitung sozialer Medien. Die 34. Jahrestagung des JB lud vom 17. bis 19. September 2021 dazu ein, sich dem Thema „Aufklären statt Anheizen – konfliktsensitiv berichten“ zu widmen und an dem vielseitigen Programm in Essen oder per Livestream teilzunehmen.
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