Aktionstag am 21. Oktober

Im Herbst dieses Jahres werden der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Gewerkschaften mit groß angelegten Aktionen Druck gegen die unsoziale Politik der Großen Koalition entfalten und die eigenen Alternativen dazu erläutern.

Vor allem geht es dabei um Gesundheitsreform, Rente mit 67, Steuerpolitik, Arbeitslosengeld II und Kündigungsschutz. Für den 21. Oktober 2006 ist ein Aktionstag mit Demonstrationen und Kundgebungen in Berlin, Dortmund, München, Stuttgart und Wiesbaden geplant. Wer sich gegen unsoziale Politik wehren will, sollte dabei sein und Mitstreiter/innen dafür gewinnen. Zum Beispiel mit der 16-seitigen Broschüre „Das geht besser“ (PDF, 924 kb) des ver.di-Bereichs Wirtschaftspolitik.

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ver.di hat die vom Deutschen Bundestag beschlossenen Anpassungen im Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) begrüßt, die am 1. Dezember im Rahmen einer umfassenden Novelle des Vierten Buches im Sozialgesetzbuch verabschiedet wurden. Es sei ein wichtiger Schritt zu mehr Fairness, dass über die Künstlersozialkasse versichert bleiben soll, wer im Hauptberuf künstlerisch oder publizistisch tätig ist, heißt es in einer Pressemitteilung.
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Mitgliederversammlung VG Wort im Dezember

Nach der turnusgemäßen Mitgliederversammlung im Juni 2022 wird die VG WORT am 10. Dezember zusätzlich eine außerordentliche Online-Mitgliederversammlung durchführen. Auf der Tagesordnung werden Änderungen des Verteilungsplans bei der Aufteilung zwischen Urhebern und Verlagen im Bereich „Presse“, die Einführung von Regelungen zum Presseverlegerleistungsschutzrecht und der Beschluss eines Sonderverteilungsplans METIS zur Verwendung von dort noch vorhandenen Rückstellungen stehen.
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Die „Youth Media Convention“ stand in diesem Jahr vom 27. bis 30. Oktober in Hamburg unter dem Motto „Medien. Macht. Zukunft“. „Futu:reload Journalism“ war das Hauptpanel am Freitagmorgen überschrieben, denn „wir brauchen mehr konstruktive und zukunftsgewandte Diskussionen über die Medienwelt von morgen“, begründete die Jugendpresse Deutschland ihre Themenwahl. Dazu gehört auch, dass der Beruf attraktiv bleibt. „Niemand findet Nachwuchs, wenn man ihn prekär beschäftigten will“, betonte die freie Journalistin Olivia Samnick.
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Einiges läuft schief in der ARD

Nicht nur in der RBB-Krise, auch in der Tarifpolitik lassen die ARD-Intendant*innen einen Schulterschluss mit den Beschäftigten vermissen. Es mangelt am Verständnis der ARD-Intendant*innen für die aufgestauten Probleme. Der Kosten- und Arbeitsdruck steigt in allen Bereichen der ARD-Anstalten enorm. Die Erwartungen multiplizieren sich mit den digitalen Ausspielwegen. Doch es nagt an den Beschäftigten: Die zurecht erwarteten Qualitätsansprüche ans Programm sind mit den realen Arbeitsbedingungen schwer vereinbar.
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