Euro-Betriebsräte

Betriebsratsmitglieder aus der Papierverarbeitung und Medienindustrie trafen sich vom 24. bis 27. Oktober 2004 in Kassel, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Mit dabei: Kollegen aus der Bauer Verlagsgruppe und dem Axel Springer Verlag, die noch dabei sind, einen europäischen Betriebsrat zu gründen.

Themen waren: Wie unterschiedlich wurde die Euro-BR-Richtlinie in den EU-Ländern umgesetzt, wie sehen die Vereinbarungen aus, die mit dem Arbeitgeber ausgehandelt wurden und wie gestaltet man den Info-Austausch, wenn Kollegen mehrere Sprachen sprechen? Die Teilnehmer wollen jetzt versuchen, sich kontinuierlich auszutauschen – um die internationale Zusammenarbeit zu stärken, auszubauen und künftige Neugründungen von Europäischen Betriebsräten zu unterstützen.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Haltestelle verpasst

Der digitale Omnibus der EU droht Grundrechte zu verwässern. Er enthalte eine Reihe technischer Änderungen an digitalen Rechtsvorschriften, die ausgewählt worden seien, um „Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Bürgern gleichermaßen Soforthilfe zu bieten und die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern,“ schrieb die EU- Kommission im Dezember vergangenen Jahres.
mehr »

BPK: Umstrittene Mitgliedschaft

Sachlich, an Tatsachen orientiert und fair – diesen Anspruch erhebt die Bundespressekonferenz (BPK), der Verein der Hauptstadtpresse, für die Berichterstattung ihrer Mitglieder. Parallelmedien haben dort dennoch einen Fuß in der Tür. Und werden damit normalisiert.
mehr »

Kämpferischer Auftakt im ÖRR

In politisch umkämpften Zeiten beginnen auch im ÖRR die Tarifverhandlungen. Ver.di ruft die Hamburger Beschäftigten beim NDR daher heute zum Warnstreik auf. Er beginnt am Dienstag und endet am Mittwoch um 1.30 Uhr. Seit Februar läuft der Tarifkonflikt um die Gehälter, Honorare und Ausbildungsvergütungen der rund 5.000 festen und freien NDR-Beschäftigten.
mehr »

Medizinische Hilfe wird verweigert

Willkürlich inhaftiert zu sein ist das eine, in der Haft krank zu sein und die dringend erforderliche medizinische Versorgung nicht zu erhalten ist das andere. Genau das müssen gerade mehrere Journalist*innen in Aserbaidschan erleiden.
mehr »