Gut zu wissen

Veranstaltungen und Personalien

Wahlen VG Bild Kunst | Für den Verwaltungsrat der Verwertungsgesellschaft Bild Kunst wurden auf ver.di-Ticket als stellvertretende Mitglieder für die Berufsgruppe II (Fotografen) Angelika Osthues und Udo Milbret gewählt. In der Berufsgruppe III (Film) ist ver.di durch C. Cay Wesnigk (Sprecher der Berufsgruppe) und Wolfgang Schimmel, Rechtssekretär (stellv.) vertreten.

Im Kulturwerk werden Prof. Rolf Nobel und im Sozialwerk Udo Milbret mitarbeiten. Außerdem sind weitere ver.di-Vertreter aus dem Kunst-Bereich auf der Jahresversammlung Anfang Juli gewählt worden.

Gehaltserhöhungen Tageszeitungen |
 Die Tarifgehälter der Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen stiegen ab 1. August 2007 um 1,5 Prozent. Die Erhöhung war bereits vor einem Jahr vereinbart worden. Der Gehaltstarifvertrag läuft noch bis Ende Juli 2008.

Solibasar | Der Solidaritätsbasar der Berliner Journalistinnen und Journalisten auf dem Alexanderplatz brachte einen Erlös von 8.000 Euro. Die Spenden werden für Lehrmaterialien in Schulen in Sansibar (Tansania) verwendet.

Verdis Treff vom WDR | Für den Gedankenaustausch untereinander, für Freie und Feste, für das solidarische Beisammensein in kulturellem Rahmen gibt es seit dem 4. September den monatlichen WDR-Treffpunkt: Verdis Treff. Jeden 1. Montag (alternativ: Dienstag) im Monat in der Kneipe „Rampenlicht“ am Appellhofplatz in Köln ab 17 Uhr mit Live-Musik von KollegInnen dargeboten. Kontakt: verdi-wdr@verdi.de

Medienfrauentreff | In Leipzig gibt es jeden letzten Donnerstag im Monat einen Medienfrauentreff. Informationen über reinery.donat@gmx.de

Charta „Qualität im Journalismus“ | Die Charta der dju zur Sicherung von Qualität im Journalismus ist in einer ergänzten Fassung neu aufgelegt worden. Das Faltblatt ist beim Landesbezirk und bei den Bezirksbüros des Fachbereichs Medien erhältlich.

Internationaler Presseausweis | Aufgrund einer Preiserhöhung seitens des Internationalen Journalistenverbandes (IJF) kostet der Internationale Presseausweis ab 1. September 40 statt 30 Euro. Er wird nur an Mitglieder ausgegeben.

Finanzinvestoren | Der Kauf der Sendergruppe ProSiebenSat.1 durch die Investorengruppe KKR / Permira und die danach vollzogene Übernahme der Sendergruppe SBS durch ProSiebenSat.1 (Seite 17) hat die Debatte über Finanzinvestoren im Medienbereich angeheizt. Dabei werden Sachverhalte, medienwirtschaftliche und medienpolitische Probleme, Regelungsbedarf und Lösungswege unsachgemäß miteinander vermischt. Martin Dieckmann, zuständig für Medienpolitik beim ver.di Bundesvorstand entwirrt in einem Aufsatz diese besondere Problematik und zieht Schlussfolgerungen (PDF), wie dem begegnet werden kann.

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Weitere aktuelle Beiträge

Lieblingsfeind freie Medien

Autoritäre Akteure setzen demokratische Strukturen, Zivilgesellschaft und freie Medien immer mehr unter Druck. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) diskutieren dazu am Mittwoch (30. September) auf ihrer Medienpolitischen Tagung mit dem Thema: „Lieblingsfeind freie Medien – europäische und deutsche Erfahrungen“.
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Mentale Belastungen im Journalismus

Immer mehr Journalist*innen fühlen sich in ihrem Beruf unwohl. Der Druck ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Zum einen werden Menschen, die journalistisch tätig sind, über Hasspostings in den sozialen Medien angefeindet. Zum anderen steigt der interne Druck durch Arbeitsverdichtung und Vorgesetzte. Mit Helpline bietet „Netzwerk Recherche“ seit einigen Jahren ein telefonisches Gesprächsangebot – anonym, vertraulich und kostenlos.
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Tarifeinigung beim ZDF

ver.di und das ZDF haben sich in den Tarifverhandlungen auf einen Abschluss für die Beschäftigten verständigt. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von 29 Monaten vom 1. August 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Leermonate gibt es nicht.
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Weimer macht schräge Vorschläge

Ver.di weist die Vorschläge von Wolfram Weimer vehement zurück, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zu privatisieren oder zusammenzulegen. Am Dienstag war bekannt geworden, dass der Staatsminister im Bundeskanzleramt für Kultur und Medien entsprechende Vorschläge kürzlich bei einer Tagung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung unterbreitet hatte.
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