„Kunst und Kultur“ verändert sich – so geht es weiter

Kunst und Kultur, die kulturpolitische Zeitschrift für Schriftsteller_innen, bildende und darstellende Künstler_innen und Musiker_innen in ver.di wird in ihrer bisherigen Form nicht mehr erscheinen. Das hat die Arbeitsgemeinschaft „Kunst und Kultur“ (K&K) nach langer und intensiver Diskussion Ende Oktober 2017 beschlossen.

Frank Werneke,
stellvertretender ver.di- Vorsitzender und Bundesfachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie
Foto: Stefanie Herbst

Notwendig war diese Diskussion, weil im kommenden Jahr Burkhard Baltzer, der langjährige Redakteur der Zeitschrift, in den Ruhestand geht. Auch zukünftig werden Informationen und Berichte zeitnah alle Mitglieder der Kunstfachgruppen erreichen. Um die Denkpause bis zum veränderten Konzept zu verkürzen, erhalten im Dezember die Mit­glieder der Kunstfachgruppen die M – Menschen ­Machen Medien. Interessanter Lesestoff, so hoffen wir im letzten Monat des Jahres.

Selbstverständlich brauchen die Kunstfachgruppen in ver.di eine Öffentlichkeitsarbeit und die Möglichkeit, ihre Mitglieder zu informieren und mit ihnen direkt und anspruchsvoll zu kommunizieren. Dabei soll der Titel Kunst und Kultur auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Die Zeitschrift gab es über 25 Jahre, ein­gerechnet ihrer Vorgänger-Publikation Publizistik und Kunst. Letztere spaltete sich 1994 in Kunst und Kultur und in M – Menschen ­Machen Medien auf.

Jetzt soll ein verändertes und neues Kommunikationskonzept für Kunst und Kultur entwickelt werden. Mit guten, kulturpolitisch wichtigen sowie interessanten und an­regenden Beiträgen sollen die Kunstfachgruppen auch in Zukunft von sich reden machen. Der Dank dafür, dass das in den letzten Jahren so war, gebührt weitgehend Burkhard Baltzer.

Wie es konzeptionell weitergeht, entscheiden die Kunstfachgruppen. Sie befinden auch darüber, wie das unverändert für die Öffentlichkeitsarbeit der Kunstfachgruppen zur Verfügung stehende Budget eingesetzt wird. Zeitgemäß wäre dabei sicher, auch das Internet stärker in den Fokus zu nehmen. Im Prozess einer Neuausrichtung von Kunst und Kultur können die Kunstfachgruppen fest mit der Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen aus den Medienfachgruppen rechnen. Sie verwirklichen seit zwei Jahren mit M ein kombiniertes System Online/Print und auch Druck + Papier hat einiges im Zusammenspiel von Internet / Druck verändert und Neues ausprobiert. Medien-Kompetenz und Erfahrungen sind also in den eigenen Reihen vorhanden und können einbezogen werden. Ein erstes Treffen wird es bereits am 6. Dezember in Berlin geben. Ideen und Vorschläge sind sehr willkommen.

 

 

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