Personalien: Neue Verantwortlichkeiten bei Medien und Publizistik

Das Jahr 2020 brachte im Bereich Medien und Publizistik der ver.di-Bundesverwaltung auch personelle Veränderungen, die den Mitar­beiter*innen einiges abverlangten.

Durch den zunächst kommissarischen Einsatz von Medien-Bereichsleiterin Cornelia Berger als Kommunikationsmanagerin von ver.di an der Seite des Vorsitzenden Frank Werneke galt es seit April diese Lücke im Fachbereich 8 von den Kolleg*innen mit zu füllen. Bereits Ende März hatte Medienreferent Stephan Kolbe ver.di verlassen. Seit 1. Oktober ist Cornelia Berger nun Leiterin Kommunikation und Marketing von ver.di. Tarifsekretär Matthias von Fintel hat von ihr die Leitung des Bereichs und der Fachgruppe Medien kommissarisch übernommen. Monique Hofmann ist seit Anfang November Bundesgeschäftsführerin der Deutsche Jour­nalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di. Sie kümmert sich weiter um die Öffentlichkeitsarbeit und die Webauftritte des Bereichs Medien und Publizistik auf Bundesebene. Leider kann Monique deshalb auch nicht mehr wie bisher in der Redaktion von M mitarbeiten.

Martha Richards hat die Anteile ihrer Arbeit im Bereich Kunst und Kultur an die dort neue
Kollegin Lisa Basten abgegeben. Martha koordiniert die Gewerkschaftsarbeit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und arbeitet mit Matthias von Fintel in den Bereichen Film und Kino zusammen.              

 

 

 

nach oben

weiterlesen

ver.di unterstützt von Flutkatastrophe betroffene Mitglieder

Von der Flutkatastrophe betroffene ver.di-Mitglieder können sich an ihren ver.di-Bezirk wenden und finanzielle Soforthilfe beantragen. „Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme", betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.
mehr »

Endlich Bewegung im Fall Julian Assange?

Freiheit für Julian Assange, war die Forderung der Berliner Mahnwache vor dem Brandenburger Tor und der US-Botschaft am 50. Geburtstag des im englischen Belmarsh inhaftierten Mitgründers von Wikileaks. Assange drohten bei einer Verurteilung bis zu 175 Jahre Haft.  Ein englisches Gericht hatte die Auslieferung an die USA abgelehnt, die USA wollen Widerspruch einlegen. Doch jetzt könnte der Fall eine neue Wendung nehmen.
mehr »

Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
mehr »

Zwischen Utopie und Realität

Vor 75 Jahren, am 17. Mai 1946, schickte der Münchner Kabarettist Werner Finck ein launiges Telegramm nach Babelsberg: „Ein ferner Wink von Werner Finck, damit das Ding Euch wohl geling.“ Gemeint war die Deutsche Film-A.G., kurz DEFA genannt, die erste deutsche Filmfirma nach dem Zweiten Weltkrieg, die an jenem Tag eine Lizenz zur „Herstellung von Filmen aller Art“ erhielt. Neben deutschen, darunter auch einigen aus dem Exil zurückgekehrten Filmschaffenden waren Kulturoffiziere der Sowjetischen Besatzungszone maßgeblich an der Gründung beteiligt. Und doch verstand sich die DEFA zunächst als gesamtdeutsches Unternehmen. Viele der frühen, hochfliegenden Träume endeten…
mehr »