Presseausweis-Antrag kommt per Post

Der neue Service hat sich bewährt: Nachdem dies bereits im vergangenen Jahr als Entlastung und Verbesserung unseres Services gelobt wurde, werden nahezu alle Mitglieder der dju in ver.di, die bisher einen Presseausweis von uns bekommen haben, spätestens im Oktober angeschrieben und mit einem vorausgefüllten Presseausweisantrag für 2019 versorgt. Zudem befindet sich der jeweils aktuelle Antrag wie gehabt auf der Website der Deutschen Journalisteninnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di.

Wir haben uns daher entschieden, den Antrag der M von nun an nicht mehr beizu­legen. Alles andere bleibt so gut, wie es ist: Auch der Presseausweis für 2019 hat das Signum der Innenministerkonferenz. Dafür hat die dju in ver.di lange gekämpft. Der bundeseinheitliche Presseausweis hat damit die erhoffte Aufwertung in seiner Akzeptanz gegenüber Behörden und Einsatzkräften erfahren. Er ist nach wie vor ein unverzichtbares Arbeitsmittel für hauptberuf­liche Journalistinnen und Journalisten. ver.di-Mitglieder bekommen den Presseausweis kostenlos: Die Gebühren für die Ausstellung sind im Mitgliedsbeitrag enthalten.

 

 

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Kino: Existenzsichernde Löhne gefordert

CinemaxX, Cinestar und die Berliner Yorck-Kinos befinden sich zurzeit in Tarifauseinandersetzungen mit ver.di. In bundesweiten Warnstreiks untermauerten die Beschäftigten von CinemaxX nach der dritten erfolglosen Verhandlung im Februar ihre Forderungen nach existenzsichernden Löhnen. Mit einfallsreichen Spruchplakaten und einem Pfeifkonzert waren Kino-Beschäftigte zur Berlinale am Roten Teppich unterwegs. Unterstützt wurden sie am 9. Februar von Delegierten der Bundeskonferenz der Fachgruppe Medien (s. Seite 20).
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Bitteres Aus für M-Druckerei apm

Die Belegschaft von apm in Darmstadt hat das Aus kalt erwischt. Obwohl sie wussten, dass der Betrieb seit Juli im Insolvenzprozess steckt, hatten die Beschäftigten noch Hoffnung – dass sich doch ein Interessent findet, der die Druckerei weiterbetreibt, und sie ihre Arbeitsplätze behalten. Die wichtigsten Stammkunden waren die beiden großen Gewerkschaften: ver.di und die IG Metall. Neben der ver.di-Zeitung Publik wurde auch M von apm gedruckt.
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Massive Streichungen im Funke-Konzern

Für die 6.000 Mitarbeiter der Funke Mediengruppe ist es ein Kahlschlag, der von vielen bereits befürchtet wurde. Seit vor zehn Jahren rund 300 Redakteure auf einen Schlag ihren Job verloren, sind immer wieder Arbeitsplätze abgebaut worden. Jetzt holt der Konzern mit Hauptsitz in Essen zu einer weiteren Runde aus: Allein in Nordrhein-Westfalen werden erneut mindestens über 300 Stellen gestrichen, von Redakteur*innen, Volontär*innen, Kolleginnen und Kollegen aus dem Druck und dem Anzeigenbereich oder auch Mediengestalter*innen.
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Filmstab unter Druck

Die Filmbranche beklagt einen Nachwuchsmangel in den meisten Gewerken der Filmherstellung. Für die vollen Auftragsbücher der Produzenten fehlt es zusätzlich an ausreichend qualifiziertem Fachpersonal, insbesondere bei den Aufnahmeleiter*innen. Die kehren ihrem Beruf zunehmend den Rücken. Der Arbeitsschutz spielt dabei eine wesentliche Rolle. Was den Nachwuchsmangel in der Filmbranche betrifft, ist man sich von allen Seiten einig, es liege am demographischen Wandel. Laut ver.di-Publik ist es auch ein hausgemachtes Problem der Produzenten. Es gibt für viele Gewerke keine Ausbildung, es sind vor allem Quereinsteiger, die sich bislang mit zwei Praktika, fünf Assistenzen über etwa…
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