Schweigeminute für Neonazi-Opfer

Schweigeminute für Neonazi-POper bei der DW Foto: DW
Schweigeminute für Neonazi-Opfer bei der DW
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Mit einer Schweigeminute wurde am 23. Februar um 12 Uhr bundesweit der Opfer der Neonazi-Mordserie gedacht. Viele Institutionen und Beschäftigte folgten dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände und ließen die Arbeit kurz ruhen.
In der Deutschen Welle in Bonn (unser Foto) ist Integration, Respekt und Toleranz gelebte Realität. Journalisten vieler Nationen arbeiten im deutschen Auslandsfunk, der seine Programme in verschiedenen Sprachen ausstrahlt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versammelten sich zum stillen Gedenken. Auch im Atrium des ver.di-Hauses in Berlin trafen sich Kolleginnen und Kollegen zu einer Schweigeminute, um deutlich zu machen, dass Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in Deutschland keinen Platz haben.

 

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Vor genau einem Jahr hat die Europäische Union eine Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden, die sogenannte Whistleblowing-Richtlinie, verabschiedet. Die Umsetzung in nationales Recht kommt in Deutschland nicht voran. Statt Rechtssicherheit für Hinweisgeber*innen zu schaffen und damit auch investigativen Journalismus zu stärken, streiten die zuständigen Ministerien darüber, ob sie die Richtlinie überhaupt national anwenden oder auf EU-Recht beschränken sollen.
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Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) hat am 22. Oktober Dr. Katja Wildermuth zur neuen Intendantin gewählt. Wildermuth ist damit die vierte Frau, die aktuell einen Chefsessel in den elf öffentlich-rechtlichen Sendern besetzt und die erste Intendantin in der Geschichte des BR. Für ihre Wahl hatten sich auch das BR Frauennetzwerk mit Appellen an die Rundfunkratsmitglieder stark gemacht. Die neuen Intendantin wurde überraschend klar mit 38 von 48 Stimmen im ersten Wahlgang gekürt.
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Schon entdeckt? Reportagen

In dem Schweizer Magazin „Reportagen“ gibt es Reportagen zu lesen, und zwar nur Reportagen. Das funktioniert, besonders bei den Jüngeren. „Reportagen“ ist das einzige deutschsprachige Magazin, das sich ausschließlich auf diese Königsdisziplin des Journalismus fokussiert. Es fühlt sich an wie ein Buch – es sieht auch ein bisschen so aus – griffiges Hardcover im DIN-A-5-Format. Auf dem Cover ist kein großformatiges Foto, sondern Text, das Inhaltsverzeichnis. Auch im Inneren gibt es keine Fotos, sondern nur Zeichnungen und Illustrationen.
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