Seit 150 Jahren DRUCK+PAPIER

So fing es an...
So fing es an…

Mit DRUCK+PAPIER als weltweit ältester Gewerkschaftszeitung kann ver.di auf eine publizistische Kontinuität von 150 Jahren verweisen: Im Januar 1863 erschien in Leipzig erstmals Der Correspondent – Wochenschrift für Deutschlands Buchdrucker und Schriftgießer als eines der Vorgängerorgane der heutigen ver.di-Branchenzeitung.
Nach Fertigstellung des Verbandshauses zogen auch Redaktion und Druckerei nach Berlin um. Von den Nazis 1933 zerschlagen, erschien die Zeitung von 1949 an unter dem Namen DRUCK+PAPIER als „Zentralorgan“ der neu gegründeten gleichnamigen Industriegewerkschaft. Seit der ver.di-Gründung 2001 firmiert DRUCK+PAPIER als „Branchenzeitung“ und wird den Gewerkschaftsmitgliedern in der Druckindustrie, den Zeitungsverlagen und der Papierverarbeitung mit der ver.di-Zeitung PUBLIK im Einzelversand zugestellt.
Zum 150jährigen Bestehen zeigt die Redaktion zeitgleich mit einer Exposition des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und zum 150jährigen Jubiläum der Berliner Regionalorganisation der Buchdrucker-Gewerkschaft in der MedienGalerie im Berliner Buchdruckerhaus (Dudenstraße 10) eine kleine Ausstellung mit Exponaten aus 150 Jahren. Es erscheint eine Jubiläumsausgabe, die am 5. Dezember 2012 in der MedienGalerie druckfrisch präsentiert wird (anzuschauen dann auch im Internet unter www.drupa.verdi.de). In Arbeit ist außerdem ein repräsentatives Geschichtsbuch von Dr. Rüdiger Zimmermann, ehemals Chefbibliothekar der Friedrich-Ebert-Stiftung, mit 22 Biografien von Chef- und verantwortlichen Redakteuren des Correspondent und von DRUCK+PAPIER, das im Herbst 2013 erscheint.

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Wenn freie Medien „Lieblingsfeinde“ sind

Freie Medien als Garanten für Demokratie stehen im Fadenkreuz der Rechten. Was bedeutet das für einen Journalismus, der ausgewogen berichten will? Wie können antidemokratische Prozesse gestoppt und umgekehrt werden? Darüber wurde auf der diesjährigen Medienpolitischen Tagung „Lieblingsfeind Freie Medien – europäische und deutsche Erfahrungen“, von ver.di und DGB in Berlin diskutiert.
mehr »

Filmtipp: Call Me Queen

Die Auslandskorrespondentin Anna erlebt in „Call Me Queen“ im Kenia der 1990er Jahre die Berichterstattung als unzureichend. Lange vor den heutigen Haltungsdebatten muss sie Aktivistin werden, um mit ihrem Anliegen gehört zu werden.
mehr »

Lieblingsfeind freie Medien

Autoritäre Akteure setzen demokratische Strukturen, Zivilgesellschaft und freie Medien immer mehr unter Druck. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) diskutieren dazu am Mittwoch (30. September) auf ihrer Medienpolitischen Tagung mit dem Thema: „Lieblingsfeind freie Medien – europäische und deutsche Erfahrungen“.
mehr »

Berufsbild Dadfluencer: „Papa ohne Plan“

Auf Social Media lässt sich ein neuer Trend beobachten: Väter setzen sich in ihren Accounts öffentlich, selbstkritisch und selbstbewusst mit ihrer Vater-Rolle, ihren Unsicherheiten und ihren biographischen Prägungen als Mann und Sohn auseinander. Das ist ein relativ neues Phänomen. Wir sprachen mit dem Dadfluencer Felix Schenk.
mehr »