Wahlen bei Medien und Kunst

Ehrenamtliche Vorstände  in den Ländern

In den ver.di-Landesbezirken wurden in den vergangenen Monaten die neuen ehrenamtliche Vorstände des Fachbereiches Medien, Kunst und Indus­trie gewählt. Die Vorsitzenden sind in Südost: Bernd Prawal­sky, freier Publizist; Niedersach­sen / Bremen: Rainer Butenschön, Be­triebsratsvorsitzender bei Madsack in Hannover; Hessen: Ingrid Eckert, Betriebsratsvorsitzen­de der Frankfurter Rundschau; Baden-Württemberg: Cordula Weinke, Betriebsratsvorsitzende des SDZ Druck und Medien; Bayern: Ludwig Pertl, Betriebsratsvorsitzender beim Oberbay­e­rischen Volksblatt Rosenheim; Hamburg / Nord: Holger Artus, Betriebsratsvorsitzender Hamburger Morgenpost; Berlin-Bran­denburg: Constanze Lindemann, Freie; Rheinland-Pfalz / Saar: Alfred Roth, Betriebsratsvorsitzender Verlagsgruppe Rhein Main; Nordrhein-Westfalen: Michael Große-Hovest, Musikschullehrer in Dortmund.

Bundesvorstände der Kunstfachgruppen

Die Kunstfachgruppen wählten auf ihren Konferenzen im Februar ihre neuen Bundesvorstände.

Fachgruppe Musik | Vorsitzender: Stefan Gretsch, Berlin; Mitglieder: Anja Bossen, Frankfurt / O.; Angelika Jähn, Ettlingen; Berni Kochhan, Halsenbach; Ursula Nawroth, Leipzig. Vertreterin der Fachgruppe in der Bundeskommission Selbstständige (BKS): Rose Nabinger, Marburg; Stellvertreterin: Cordula Caso, Köln. Bestätigung des Bundesfachgruppenleiters: Dirk von Kügelgen.

Fachgruppe Theater und Büh­nen / Darstellende Kunst | Mitglieder des Geschäftsführenden Bundesfachgruppenvorstandes sind Miriam Wolff, Norbert Reykers, Roland Sittner, Peter Faelske, Joachim Schraivogel. Vertreter der Fachgruppe Theater und Bühnen im Bundesfachbereichsvorstand : Joachim Schraivogel. Vertreter/in in der BKS: Olaf Spiers, Stellvertreterin: Miriam Wolff. Bestätigung der gewählten Vertreter bzw. Vertreterinnen in der Bundestarifkommission Öffentlicher Dienst: Roland Sittner, Willi Ganser, Clemens von Weise, Editha Caspers, Norbert Reykers, Maxi Pincus-Pamperin, Günther Zott. Bestätigung des Bundesfachgruppenleiters: Wolfgang Paul.

Fachgruppe Bildende Kunst |
 Vorsitzender: Lorenz Mueller-Morenius, Münster; Stellvertreter/in: Brigitte Lange, Berlin; Ingo Terrumanum, Köln; Beisitzer/in: Claudia Hollower-Hacker, Röthenbach; Anita Frei-Krämer. Vertreter in der BKS: Lorenz Mueller-Morenius, Müns­ter, Stellvertreterin Anita Frei-Krämer. Als Fachgruppenleiter wurde Rudolf Zink bestätigt.

Verband deutscher Schriftsteller |
 Mit großer Mehrheit wurde der Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS in ver.di), Imre Török, auf dem 19. Kongress des Verbandes am 24. / 25. Februar 2007 in seinem Amt bestätigt. Wieder gewählt wurden auch seine Stellvertreterinnen Anna Dünnebier, Regine Möbius und Gerlinde Schermer-Rauwolf. Neue Mitglieder des Vorstandes sind Hannes Hansen, Constanze John und Detlef Michelers. Die Geschäftsführung des Verbandes übernimmt Heinrich Bleicher-Nagelsmann, der diese Funktion bis dahin kommissarisch innehatte.

ver.di im ZDF

Werner Ach wurde mit 97,6 Prozent der abgegeben Stimmen zum Vorsitzenden von ver.di im ZDF wiedergewählt. Das ist ein beeindruckender Ver­trauensbeweis für seine erfolgreiche Arbeit für die Beschäftigten im ZDF in den vergangenen Jahren. Auch alle anderen Bewerber für den Vorstand wurden mit überwältigender Stimmenzahl gewählt: Silke Gorsegner, Cordelia Gramm, Rudi Gültner, Helga Handke, Markus Koller, Bernhard Luis, Uli Röhm und Andreas Wolf. Über 40 Prozent der Mitglieder haben ihre Stimme abgegeben.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Kino-Streiks zur Berlinale wirken 

Die Streiks während der Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) haben Bewegung in die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Kinobetreiber CineStar gebracht. „Die Verhandlungen heute fanden in einer spürbar konstruktiveren Atmosphäre statt als beim letzten Mal“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn bei der soeben beendeten zweiten Tarifverhandlungsrunde in Berlin.
mehr »

ver.di will Anhebung der Niedriglöhne im Kino

Kein Lohn unter 16 Euro, so lautet die zentrale Forderung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in der aktuellen Tarifauseinandersetzung der Kinobranche. Ziel ist es, für die rund 2.500 Kinobeschäftigten sozial gerechte und existenzsichernde Einkommen zu erreichen, deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn.
mehr »

The Good, The Bad, The Journ@list 

Unter dem Titel „The Good, The Bad, The Journ@list – zwischen Creator Economy, News Fatigue und berufsethischen Standards” findet am 31. Januar 2026 der 38. Journalismustag der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di in Berlin mit rund 200 teilenehmenden Medienschaffenden aus allen Mediengattungen im ver.di-Haus statt.
mehr »

Krawallschleudern in die Schranken weisen 

In der Kontroverse um Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther fordert ver.di, presseethische Standards zu verteidigen und Digitalplattformen in die Medienregulierung einzubeziehen.  
mehr »