Fotos für die Pressefreiheit

Der neue Band „Fotos für die Pressefreiheit 2010“ von „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) ist erschienen. Im ersten Teil des Bandes, der in einem neuen Layout gestaltet ist, wird mit Zahlen und Fakten die Bedrohung der Pressefreiheit in vielen Ländern dargestellt. Der zweite Teil bietet Reportagen und längere Fotostrecken, Berichte und Interviews, so aus Nordkorea, dem Jemen oder Mexiko. 20 international renommierte Fotografinnen und Fotografen wie Shaul Schwarz, Eugene Richards und Alixandra Fazzina haben für diesen Band ihre Bilder unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Texte stammen von Dirk Sager, Bernhard Bartsch, Thomas van Houtryve, Alixandra Fazzina, Mathieu von Rohr, Sonja Zekri, Oliver Guez und Christoph Reuter.
Seit 1994 veröffentlicht die Journalistenorganisation jedes Jahr zum internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai einen Fotoband mit den Arbeiten renommierter Fotoreporterinnen und -reporter. Der Erlös kommt der Arbeit von ROG zugute. Der Fotoband kostet 14 Euro und kann bei „Reporter ohne Grenzen“ bestellt werden.

www.reporter-ohne-grenzen.de

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

ZDF textet nur noch in Ausnahmefällen

Seit Dezember 2025 gilt der Reformstaatsvertrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Damit haben die Bundesländer die Vorgaben für die Sender verschärft, ihre Online-Angebote nicht presseähnlich zu gestalten. Eine Textberichterstattung erfordert seitdem, mit wenigen Ausnahmen, einen aktuellen Sendungsbezug. Das ZDF reagierte auf den erhöhten Bewegtbild-Bedarf mit strukturellen Änderungen.
mehr »

Spanien: Strafe für Berichterstattung?

Die spanische Datenschutzbehörde will Zeitungen bestrafen, weil sie illegal in soziale Bewegungen eingeschleuste Polizisten enttarnt oder darüber berichtet hatten. Bislang sind Gerichte nicht tätig. Die Vorgänge drohen zu einem Präzedenzfall zu werden, warnen die betroffenen Medien und Menschenrechtsorganisationen.
mehr »

Kahlschlag bei DuMont in Köln

Die dju in ver.di kritisiert den Kahlschlag der Regionalredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau. Zum 30. September endet die Tätigkeit der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG). 57 tarifgebundene Vollzeitstellen entfallen. Die betroffenen Beschäftigten müssen sich jedoch auf neu zugeschnittene Stellen bewerben. Eine Übernahmegarantie gibt es nicht.
mehr »

AI Act legt KI-Kennzeichnung fest

Petra Schwegler fasst für die Webseite der Medientage München die seit dem 2. August 2026 geltenden Bestimmungen zur KI-Kennzeichnung zusammen. Der AI Act gilt: Wer KI-generierte oder -manipulierte Inhalte veröffentlicht, muss das kennzeichnen. Die Regel gilt für Chatbots, für Deepfakes, für Werbespots, für alles künstlich Generierte.
mehr »