Fotos für die Pressefreiheit

Der neue Band „Fotos für die Pressefreiheit 2010“ von „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) ist erschienen. Im ersten Teil des Bandes, der in einem neuen Layout gestaltet ist, wird mit Zahlen und Fakten die Bedrohung der Pressefreiheit in vielen Ländern dargestellt. Der zweite Teil bietet Reportagen und längere Fotostrecken, Berichte und Interviews, so aus Nordkorea, dem Jemen oder Mexiko. 20 international renommierte Fotografinnen und Fotografen wie Shaul Schwarz, Eugene Richards und Alixandra Fazzina haben für diesen Band ihre Bilder unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Texte stammen von Dirk Sager, Bernhard Bartsch, Thomas van Houtryve, Alixandra Fazzina, Mathieu von Rohr, Sonja Zekri, Oliver Guez und Christoph Reuter.
Seit 1994 veröffentlicht die Journalistenorganisation jedes Jahr zum internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai einen Fotoband mit den Arbeiten renommierter Fotoreporterinnen und -reporter. Der Erlös kommt der Arbeit von ROG zugute. Der Fotoband kostet 14 Euro und kann bei „Reporter ohne Grenzen“ bestellt werden.

www.reporter-ohne-grenzen.de

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In Schwung bleiben dank „Radio Ginseng“

Die Arzneiwurzel gilt als bewährtes Tonikum, das Immunsystem zu stärken, den Stoffwechsel anzuregen, den Körper widerstandsfähiger gegen Stress und andere schädliche Einflüsse zu machen. Vor allem bei reiferen Jahrgängen soll Ginseng die mentale Leistungsfähigkeit stärken, Müdigkeit bekämpfen und Infekten vorbeugen. „Radio machen hält in Schwung – wie Ginseng“, heiß es bei „Radio Ginseng“, das aus dem Brandenburgischen sendet. Auch das Programm will wohltun und zielt vor allem auf geistige Fitness.
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Wien: Viele Austritte beim Regieverband

Beim Verband Filmregie Österreich herrscht dicke Luft. Von der Interessenvertretung der Regisseurinnen und Regisseure hat sich eine Gruppe Filmschaffender im Streit getrennt. Erst im April dieses Jahres hatte das Österreichischen Filminstitut (ÖFI) gendergerechte Maßnahmen bei der Vergabe von Fördermittel beschlossen worden. Nun führt diese neue Quotenregelung zu Ärger. 42 Regisseurinnen und Regisseure sind aus dem Verband Filmregie Österreich ausgetreten. Vor allem Frauen.
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„Ich vertraue Afghanistan noch immer“

Shahrbanoo Sadat erzählt in ihrem Film „Kabul Kinderheim“ von dem Leben in einem Waisenhaus in Afghanistan ab Ende der 1980er Jahre – und von der Magie des Kinos. Bis zum Einmarsch der Taliban im August dieses Jahres lebte Sadat in Kabul. Dann floh sie mit ihrer Familie und wohnt nun in Deutschland. Anlässlich des Kinostarts spricht sie im Interview mit M über ihre letzten Tage in Kabul, die Liebe der Afghan*innen zu Bollywood und darüber, wie die jüngsten Ereignisse in Afghanistan ihre Sicht auf ihren eigenen Film verändert haben.
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Medienwirtschaft erholt sich langsam

Den statistischen Indizien nach erholt sich die Medienwirtschaft von den Pandemiefolgen. Die längerfristigen Trends bleiben allerdings ungebrochen: Die Auflagen der gedruckten Periodika schrumpfen, Video- und Audiostreaming verändern die Marktanteile zu ihren Gunsten und erzeugen offenbar auch andere Nutzungsgewohnheiten. Die Buchbranche hält sich stabil, wobei sich die Gewichte vom Laden- zum Onlineverkauf verschieben. Auch bei den Kinos sprießen neue Hoffnungen.
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