Job-Portal für Geflüchtete

Solidarität mit der Ukraine Foto: Kay Herschelmann

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Schauspielergewerkschaft BFFS sowie die Arbeitgeberverbände aus den Bereichen Theater, Film, öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk, Online-Medien sowie Presseverlage haben sich in Deutschland zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Gemeinsam soll in Kooperation mit der Jobnet AG ein mehrsprachiges Job-Portal für Geflüchtete aus der Ukraine eingerichtet werden. Das Portal fasst Stellenangebote der Kultur- und Medienbranche zusammen.

ver.di sowie der BFFS wollen mit ihren Mitgliedern im Kultur- und Medienbereich Berufs-Patenschaften für Kolleginnen und -Kollegen übernehmen, die der Krieg in der Ukraine zur Flucht nach Deutschland gezwungen hat. Das Netzwerk stehe offen für weitere Verbände und Gewerkschaften der Branche, heißt es in der Medieninformation.

„Wir wollen einen Teil dazu beitragen, dass unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine und aus Russland eine berufliche Perspektive für die Zeit des Exils und Unterstützung bei der Suche nach Beschäftigung geboten wird“, erklärte das für Kultur und Medien zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz. „Der von der russischen Regierung begonnene Krieg richtet sich auch gegen unsere Kolleginnen und Kollegen aus Kultur und Medien. Ukrainerinnen und Ukrainer müssen vor Zerstörung und Kriegsterror fliehen, Russinnen und Russen treiben Zensur und Kriminalisierung ihrer künstlerischen oder journalistischen Tätigkeit außer Landes. Als Netzwerk stehen wir als Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisation mit ihnen zusammen“, sagte Schmitz.

#StandWithUkraine

Beteiligte Initiatoren des Netzwerks sind: ARD, Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverlage (BDZV), Bundesverband Schauspiel (BFFS), Deutschlandradio, Reporter ohne Grenzen (RSF), Produzentenallianz, Tarifverband Privater Rundfunk (TPR), Medienverband der Freien Presse, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), ZDF.

 

 

 

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