Journalisten getötet

Bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn wurden zwei Journalisten getötet. Vier Journalisten, die für den britischen Nachrichtensender ITN im Südirak berichteten, gerieten am 22. März unter Beschuss.

Die zwei Wagen sollen sich nicht in unmittelbarer Nähe eines Militärkonvois befunden haben und sie sollen nicht als „Presse“ erkennbar gewesen sein. ITN zufolge wurde der 51jährige Terry Loyd tot aufgefunden. Der belgische Journalist Daniel Demoustier wurde bei dem Feuergefecht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Von dem Kameramann Fred Nerac und dem lokalen Begleiter Othman Hussein fehlt (28. März) jede Spur. Der 39jährige australische Journalist Paul Moran wurde am 22. März durch eine Autobombe getötet. Der ABC-Korrespondent Eric Campbell wurde schwer verletzt.

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