Neuer IJF-Vorstand gewählt

Kongress der Internationalen Journalisten Förderation IJF in Dublin 2013

Jim Boumelha aus Großbritannien wurde als Präsident der Internationalen Journalisten Föderation wiedergewählt. Trotz Unregelmäßigkeiten bei der Wahl stimmte eine Mehrheit des Kongresses dafür, die Wahl anzuerkennen.

Senior Vice-President wurde Younes Mjahed aus Marokko. Wolfgang Mayer aus Deutschland (dju in ver.di) wurde erneut zum Honorary Treasurer (Schatzmeister) gewählt. Celso Augusto Schroder, Brasilien, und Jasmina Popovic, Kroatien, sind die neuen Vice-Presidents.

Im neuen Exekutivkomitee sind vertreten:
Moaid Allami aus dem Irak; Olivier Da Lage aus Frankreich; Mohammed Garba aus Nigeria; Sabina Inderjit aus Indien; Jose Leopoldo Insaurralde aus Argentinien; Zuliana Lainez Otero aus Peru; Bernard Lunzer aus den USA; Eko Maryadi aus Indonesien; Luis Menendez aus Spanien; Fedile Moholi aus Lesotho; Abdal Nasser Najjar aus Palästina; Chong-Ryul Park aus Südkorea; Pervez Shaukat aus Pakistan; Franco Siddi aus Italien; Christopher Warren aus Australien und Michael Yu aus Taiwan.
Die IJF vertritt 600.000 Journalistinnen und Journalisten aus mehr als 100 Ländern.

 

nach oben

weiterlesen

Chance nicht vergeben: Whistleblowing regeln

Vor genau einem Jahr hat die Europäische Union eine Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden, die sogenannte Whistleblowing-Richtlinie, verabschiedet. Die Umsetzung in nationales Recht kommt in Deutschland nicht voran. Statt Rechtssicherheit für Hinweisgeber*innen zu schaffen und damit auch investigativen Journalismus zu stärken, streiten die zuständigen Ministerien darüber, ob sie die Richtlinie überhaupt national anwenden oder auf EU-Recht beschränken sollen.
mehr »

USA und EU behindern „Fair Use“ in Südafrika

Um den Zugang zu Bildung und Informationen gerechter zu gestalten, wollte sich Südafrika ein neues Urheberrecht geben. Nach jahrelangen Konsultationen verabschiedete das Parlament in Kapstadt die Gesetzesnovelle schließlich im März 2019. "Ein exzellentes Gesetz", urteilten zivilgesellschaftliche Organisationen. Allein: In Kraft ist die Novelle noch immer nicht - was maßgeblich daran liegt, dass die USA und die EU Südafrika Daumenschrauben angelegt haben.
mehr »

Demokraten in der Türkei unterstützen

"Ich weiß nicht, ob wir noch einmal in dieser Form zu Ihnen sprechen können”, sagte der Journalist Aydın Engin, der aus der Türkei per Video zugeschaltet war. Das KulturForum TürkeiDeutschland und zahlreiche Unterstützer*innen informierten am 6. Oktober über die Menschenrechtssituation am Bosporus, forderten Solidarität mit den Demokraten in der Türkei und von der Bunderegierung energische Maßnahmen zu ihrer Unterstützung.
mehr »

Medienausgrenzung in Großbritannien

Das britische Verteidigungsministerium will nicht mehr mit der regierungskritischen Onlinepublikation „Declassified UK“ reden. Zuvor hatten deren Investigativjournalist*innen zahlreiche Skandale rund um dieses Ministerium aufgedeckt. Die britische Journalist*innengewerkschaft NUJ ist „not amused“ und zeigt sich in einer Stellungnahme gegenüber „Declassified UK“ „sehr besorgt“. Es dürfe keine Liste „verbotener Medien“ seitens britischer Behörden oder Ministerien für eine „selektive Beantwortung“ von Medienanfragen geben, so der stellvertretende NUJ-Generalsekretär Seamus Dooley.
mehr »