Niederlande: Größte Zeitungsfusion

ROTTERDAM. Die niederländischen Zeitungsverlage PCM und Wegener werden acht ihrer Tageszeitungen zu einer einzigen großen Zeitung fusionieren.

Das noch namenlose Blatt werde im August erscheinen und mit einer Auflage von 600.000 Exemplaren nach der Boulevardzeitung „De Telegraaf“ die zweitgrößte Tageszeitung des Landes sein, teilten die Verlage mit. Der Zusammenschluss von sieben regionalen Zeitungen und dem jetzt schon landesweit erscheinenden „Algemeen Dagblad“ ist die größte Fusion der niederländischen Zeitungsgeschichte. Grund der geplanten Fusion sind die sinkenden Auflagen der Regionalzeitungen. 325 der jetzt 1.100 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, darunter 140 von Journalisten. Alle Fotografen sollen entlassen werden. Gearbeitet werde nur noch mit freien Fotografen, hieß es. Die Zeitung soll in zwanzig Ausgaben, vor allem im Gebiet rund um Rotterdam, Den Haag, Utrecht und Amersfoort erscheinen. Eine Ausgabe werde überregional verbreitet. Das neue Blatt wird im Tabloid-Format erscheinen.

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Wenn hoher Besuch auf die griechischen Inseln zu den Camps voller Geflüchteter kommt, dann „wird eine Simulation von Pressefreiheit aufgebaut“. Dann sind kurze kontrollierte Besuche von Pressevertreter*innen im Lager möglich. So hat die deutsche Journalistin Franziska Grillmeier den Besuchstag der EU-Kommissarin Ylva Johansson auf Lesbos Ende März erlebt. Sonst möchte die Regierung das Thema aus der Öffentlichkeit heraushalten und behindert jede Berichterstattung.
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