Niederlande: Größte Zeitungsfusion

ROTTERDAM. Die niederländischen Zeitungsverlage PCM und Wegener werden acht ihrer Tageszeitungen zu einer einzigen großen Zeitung fusionieren.

Das noch namenlose Blatt werde im August erscheinen und mit einer Auflage von 600.000 Exemplaren nach der Boulevardzeitung „De Telegraaf“ die zweitgrößte Tageszeitung des Landes sein, teilten die Verlage mit. Der Zusammenschluss von sieben regionalen Zeitungen und dem jetzt schon landesweit erscheinenden „Algemeen Dagblad“ ist die größte Fusion der niederländischen Zeitungsgeschichte. Grund der geplanten Fusion sind die sinkenden Auflagen der Regionalzeitungen. 325 der jetzt 1.100 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, darunter 140 von Journalisten. Alle Fotografen sollen entlassen werden. Gearbeitet werde nur noch mit freien Fotografen, hieß es. Die Zeitung soll in zwanzig Ausgaben, vor allem im Gebiet rund um Rotterdam, Den Haag, Utrecht und Amersfoort erscheinen. Eine Ausgabe werde überregional verbreitet. Das neue Blatt wird im Tabloid-Format erscheinen.

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In Deutschland angekommen

Auch sie kamen in den Jahren 2014 oder 2015 in erheblicher Zahl nach Deutschland: Arabische Medienmacher*innen. Ich traf im Herbst 2015 vor allem syrische Journalist*innen und portraitierte sie für verschiedene Medien und ein eigenes Buch. Mit vielen von ihnen und ihren deutschen Unterstützer*innen blieb ich seitdem in Kontakt. Für „Menschen Machen Medien“ traf ich sie jetzt in Berlin und Frankfurt wieder und fragte, wie es  ihnen seitdem beruflich und persönlich in Deutschland ergangen ist.
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Gegen Visa-Kürzung für Korrespondenten

Der Europäische Journalistenverband (EFJ) und der Internationale Journalistenverband (IFJ) fordern gemeinsam mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und 21 anderen Organisationen aus der ganzen Welt die US-Regierung auf, die vorgesehenen Visa-Beschränkungen für Korrespondenten aufzuheben. Mit dieser zeitlich verkürzten Akkreditierung werde die Arbeit ausländischer Journalist*innen in den Vereinigten Staaten „erheblich erschwert und verteuert“, erklärte EFJ-Generalsekretär Ricardo Gutiérrez.
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Chance nicht vergeben: Whistleblowing regeln

Vor genau einem Jahr hat die Europäische Union eine Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden, die sogenannte Whistleblowing-Richtlinie, verabschiedet. Die Umsetzung in nationales Recht kommt in Deutschland nicht voran. Statt Rechtssicherheit für Hinweisgeber*innen zu schaffen und damit auch investigativen Journalismus zu stärken, streiten die zuständigen Ministerien darüber, ob sie die Richtlinie überhaupt national anwenden oder auf EU-Recht beschränken sollen.
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USA und EU behindern „Fair Use“ in Südafrika

Um den Zugang zu Bildung und Informationen gerechter zu gestalten, wollte sich Südafrika ein neues Urheberrecht geben. Nach jahrelangen Konsultationen verabschiedete das Parlament in Kapstadt die Gesetzesnovelle schließlich im März 2019. "Ein exzellentes Gesetz", urteilten zivilgesellschaftliche Organisationen. Allein: In Kraft ist die Novelle noch immer nicht - was maßgeblich daran liegt, dass die USA und die EU Südafrika Daumenschrauben angelegt haben.
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