Quer. Fotos für die Pressefreiheit

Bildband von Reporter ohne Grenzen erschienen

Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, erschien der 13. Bildband von Reporter ohne Grenzen: Quer. Fotos für die Pressefreiheit.

Querdenker sind unbequem. So wie die Journalistinnen und Journalisten, die in Bild, Wort und Ton über Menschenrechtsverletzungen, Machtmissbrauch und Korruption berichten und dafür oft hohe Risiken eingehen. Mit den in diesem Band gezeigten Bildern liegen auch die Fotografinnen und Fotografen quer: Zwelethu Mthethwa attackiert spielerisch das Rollenbild der schwarzen Frau im heutigen Südafrika. Martha Rosler richtet ihr Augenmerk auf die Rolle der Massenmedien am Beispiel des Irakkrieges inmitten heiler Wohnzimmerwelten. Felicia Webb thematisiert das (Selbst-)Verständnis von krank oder gesund. Antonín Kratochvíl zeigt die Auswirkungen des Ölgeschäfts zwischen Nigeria und China für das Niger-Delta. Kadir van Lohuizen konfrontiert uns mit Todestrakt in Huntsville. Alec Soth entfaltet ein Bild von Menschen und ihrem scheinbar unkonventionellen Leben am Mississippi. Destiny Deacon setzt sich mit Identitätsfragen australischer Ureinwohner auseinander. Melanie Wiora eröffnet uns die Möglichkeit eines »Anders-Sehens«.
Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema stellen Autorinnen und Autoren jede Serie einzeln vor. Ein Statement des Schriftstellers Henning Mankell, eine Vorstellung von Reporter ohne Grenzen und eine Bilanz der Verletzungen der Pressefreiheit im Jahr 2005 vervollständigen den Band.

Quer. Fotos für die Pressefreiheit
ISBN 3-937683-06-2 100 S., 78 Abb.
4-farbig und s/w
DIN-A-4, Broschur
Fadenheftung

Bestellungen: Reporter ohne Grenzen,
Skalitzer Str. 101, 10997 Berlin,
Fax: 030/6145649,

E-Mail: fotobuch@reporter-ohne-grenzen.de, www.reporter-ohne-grenzen.de

 

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