Siegreicher Fehlerteufel

Mit dem Qualitätsjournalismus ist das so eine Sache! Gleich dreimal schlug der Fehlerteufel in dem Beitrag unserer beliebten Serie „Schon entdeckt?“ in der letzten M-Ausgabe (11/2011) zu.

Vorgestellt wurde die unabhängige, kritische und bürgernahe Online-Wochenzeitung Kontext. Einige der Web-Beiträge gibt es auch gedruckt, als Samstagsbeilage der taz in Baden-Württemberg, NRW und Bayern.
Als Tippfehler kommt in M die Schreibweise von Redakteur Meinhard Heck daher. Ja, so ist sein richtiger Name, nicht etwa „Meck“. Für wenig gründliche Recherche spricht, dass die Kontext-Mitbegründer Susanne Stiefel und Josef-Otto Freudenreich in den Stand ehemaliger Chefredakteure gehoben wurden, obwohl sie doch „nur“ Chefreporter bei Sonntag Aktuell und Stuttgarter Zeitung waren.
Die Redaktion entschuldigt sich und gelobt Besserung!

nach oben

weiterlesen

UCI: Fünf Prozent mehr

Nach den fast zehnmonatigen Tarifverhandlungen mit UCI konnte am 25. November ein Abschluss erreicht werden. Demnach erhalten die Beschäftigten des Kinokonzerns mindestens 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit des Tarifvertrages bis Ende 2022. Dabei gelang es, für langjährig Beschäftigte drei neue, höhere Lohngruppen einzuführen, die ein deutliches Plus von bis zu 8 Prozent in der Spitze bedeuten. Auch eine Erhöhung der Jahressonderzahlung konnte für 2022 erreicht werden.
mehr »

Mit Förderung überleben

Während in Deutschland das traditionelle Finanzierungskonzept der Presse über Anzeigen und Abos angesichts der Digitalisierung mehr denn je auf dem Prüfstand steht, unterstützt man im benachbarten Luxemburg die heimischen Zeitungen schon lange mit staatlichen Hilfen. Derzeit wird das Fördergesetz an das digitale Zeitalter angepasst.
mehr »

Zwischen Repression und Toleranz

Vor dem Hintergrund regierungskritischer Proteste hat sich die Lage der unabhängigen Medien auf Kuba zugespitzt. Mit Härte reagierten die kubanischen Behörden Mitte November auf Aktionen der Bürgerrechtsbewegung. Der spanischen Nachrichtenagentur EFE wurde kurzfristig die Akkreditierung entzogen. Reporter ohne Grenzen (RSF) sieht die Reste der Pressefreiheit auf Kuba gefährdet.
mehr »

Aktion für Mansour Atti, Libyen

Am 3. Juni 2021 wurde Mansour Atti das letzte Mal gesehen. An diesem Tag stoppten gegen 19 Uhr drei Fahrzeuge neben dem Journalisten und Blogger. Bewaffnete Männer sprangen hinaus, ergriffen Atti und verschleppten ihn. Die Entführung fand in der Nähe seiner Arbeitsstelle statt. Atti ist auch Leiter des Roten Halbmonds in Ajdabiya, einer Stadt im Nordosten Libyens.
mehr »