Siegreicher Fehlerteufel

Mit dem Qualitätsjournalismus ist das so eine Sache! Gleich dreimal schlug der Fehlerteufel in dem Beitrag unserer beliebten Serie „Schon entdeckt?“ in der letzten M-Ausgabe (11/2011) zu.

Vorgestellt wurde die unabhängige, kritische und bürgernahe Online-Wochenzeitung Kontext. Einige der Web-Beiträge gibt es auch gedruckt, als Samstagsbeilage der taz in Baden-Württemberg, NRW und Bayern.
Als Tippfehler kommt in M die Schreibweise von Redakteur Meinhard Heck daher. Ja, so ist sein richtiger Name, nicht etwa „Meck“. Für wenig gründliche Recherche spricht, dass die Kontext-Mitbegründer Susanne Stiefel und Josef-Otto Freudenreich in den Stand ehemaliger Chefredakteure gehoben wurden, obwohl sie doch „nur“ Chefreporter bei Sonntag Aktuell und Stuttgarter Zeitung waren.
Die Redaktion entschuldigt sich und gelobt Besserung!

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Schutz vor zu viel Stress im Job

Immer weiter, immer schneller, immer innovativer – um im digitalen Wandel mithalten zu können, müssen einzelne Journalist*innen wie auch ganze Medienhäuser sich scheinbar ständig neu erfinden, die Belastungsgrenzen höher setzen, die Effizienz steigern. Der zunehmende Anteil und auch Erfolg von KI-basierten Produkten und Angeboten ist dabei nur das letzte Glied in der Kette einer noch nicht abgeschlossenen Transformation, deren Ausgang vollkommen unklar ist.
mehr »

Für eine Handvoll Dollar

Jahrzehntelang konnten sich Produktionsfirmen auf die Bereitschaft der Filmschaffenden zur Selbstausbeutung verlassen. Doch der Glanz ist verblasst. Die Arbeitsbedingungen am Set sind mit dem Wunsch vieler Menschen nach einer gesunden Work-Life-Balance nicht vereinbar. Nachwuchsmangel ist die Folge. Unternehmen wollen dieses Problem nun mit Hilfe verschiedener Initiativen lösen.
mehr »

Tarifverhandlungen für Zeitungsjournalist*innen

Bereits Ende Mai haben die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und dem Zeitungsverlegerverband BDZV begonnen. Darin kommen neben Gehalts- und Honorarforderungen erstmals auch Regelungen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Sprache.
mehr »

Für mehr Konfrontation

Die Wahlen zum EU-Parlament endeten – nicht unerwartet – in vielen Mitgliedsstaaten mit einem Rechtsruck. In Frankreich, Italien, Österreich, Belgien, den Niederlanden und anderswo wurden eher euroskeptische, nationalistische, migrationsfeindliche Kräfte der extremen Rechten gestärkt. Auch in Deutschland haben 16 Prozent der Bürger*innen, mehr als sechs Millionen Menschen für die rechtsextreme, völkische AfD gestimmt – trotz NS-Verharmlosungen, China-Spionage und Schmiergeldern aus Russland.
mehr »