Karin Wenk

Karin Wenk

verantwortliche Redakteurin Erreichbar per Mail unter karin.wenk@verdi.de

Alle Artikel von Karin Wenk

WDR: Frauen sexuell belästigt und gemobbt

Es verdichtet sich der Eindruck, dass das Arbeitsklima im WDR seit langem tiefe Risse aufweist. Hinweise auf sexuelle Belästigung reichen bis Ende der 80er Jahre zurück. Es ging (und geht) um Männer, die Kraft ihrer Position Frauen in die Enge treiben, bei Ablehnung Wege verbauen – perfiden Machtmissbrauch betreiben. M liegt ein ausführlicher interner Mailverkehr vor, nach dem sich mindestens im Jahr 2010 mehrere Frauen wegen sexueller Belästigung an eine Personalrätin wandten. Führungskräfte der Sendeanstalt griffen nicht ein. 
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Unter Dauerfeuer

Um die Pressefreiheit ist es nicht gut bestellt – weltweit. Medienschaffende werden bei ihrer Arbeit behindert, öffentlich diskreditiert und angegriffen, verfolgt, eingesperrt, getötet. Zu wenig wird von den Regierenden für ihren Schutz und für freie gute Arbeitsbedingungen getan. Rechtsstaatlichkeit erodiert oder hat es schwer, zu wachsen!
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Für das freie Wort

"Die Presse hat auch die Aufgabe, das Gras zu mähen, das über etwas zu wachsen droht“, so der österreichische Schriftsteller und Kritiker Alfred Polgar Anfang des vorigen Jahrhunderts – eine treffliche Beschreibung des Kerns journalistischer Arbeit in Print, Rundfunk und Online. Jedoch sind die ­Bedingungen für eine wirkungsvolle Gras- und Unkrautbeseitigung mit dem freien Wort in vielen Ländern mehr als kritikwürdig und deshalb Thema der aktuellen Ausgabe von „M Menschen Machen Medien“ 1.2018.
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Autokorso der Herzen für Deniz Yücel

Ein trauriger Jahrestag, 14. Februar 2018: Der deutsch-türkische Journalist und Welt-Korrespondent Deniz Yücel sitzt seit einem Jahr in türkischer Haft. ver.di bezeichnet dieses Agieren der türkischen Regierung als „Vorgehensweise eines Unrechtsstaats". Der #FreeDeniz-Freundeskreis veranstaltete angelehnt an den Valentinstag in Berlin einen „Autokorso der Herzen". In Yücels Heimatstadt Flörsheim am Main gab es eine Mahnwache.
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Von Idealismus kann man nicht leben

Die nächste Tarifrunde für rund 13 000 Zeitungsjournalist_innen steht an, am 30. Januar geht es los. Digitalisierung und crossmediale Produktion führen auch an Tageszeitungen zu steigenden Arbeitsanforderungen. Die Bezahlung von Festen und Freien hinkt dieser Entwicklung hinterher. Nicht zuletzt aufgrund der geringen Einstiegsgehälter, gibt es Nachwuchsprobleme! Über die Tarifforderungen der dju in ver.di sprach M mit dem neuen Vorsitzenden der dju-Tarifkommission, Klaus Schrage, Redakteur und Betriebsratsvorsitzender bei den Nürnberger Nachrichten.
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Zuschuss für Freie zur Altersversorgung

Das Autorenversorgungswerk der VG Wort zahlt freien Autorinnen und Autoren einen Zuschuss von bis zu 7500 Euro zu ihrer privaten Altersvorsorge. Dazu müssen die betroffenen Freien einen Antrag stellen. Wer das noch bis zum 31. Dezember tut, kann im November nächsten Jahres das Geld erhalten. Viele Ansprüche werden derzeit nicht wahrgenommen. M sprach darüber mit Karin Leidenberger vom Autorenversorgungswerk.
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Editorial: Kein Mangel an neuen Aufgaben

Ein weiteres Jahr der Umbrüche und zahlreicher technischer Innovationen in der Medienbranche geht zu Ende. Globale Medienkonzerne à la Google & Co bauen ihre Marktmacht aus, deutsche Unternehmen versuchen, Schritt zu halten. Teilweise gelingt das, Wachstumsraten für die nächsten fünf Jahre werden prognostiziert.
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Wahllose Speicherung von Daten abschaffen

Die Vorratsdatenspeicherung gehört endgültig abgeschafft! Sie hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Sie ist grundrechtswidrig und widerspricht Europäischem Recht! Ohne Anlass und massenhaft Daten zu erfassen, gibt tiefen Einblick in persönliche Beziehungen von Menschen, höhlt Berufsgeheimnisse aus und gefährdet die Pressefreiheit. Mit einer Petition fordern zahlreiche Organisationen nachdrücklich, die Abschaffung des Gesetzes in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Es gilt, sie zu unterstützen!  
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Presse-Versorgung: Wegweisendes Urteil

Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einem wegweisenden Urteil zugunsten der privat über das Versorgungswerk der Presse Versicherten entschieden. Sie müssen für ihre Zusatzrente keine Krankenversicherungsbeiträge abführen. Über Details, Hintergründe und die Bedeutung dieser Entscheidung der Kasseler Richter sprach M mit dem Geschäftsführer des Versorgungswerks der Presse Manfred Hoffmann.
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Editorial: Der bunte Blick Backstage

Als vor 50 Jahren die Fernsehschirme bunt wurden, war das eine Revolution. Die Erinnerung an die schwarz-weißen Bilder ist längst verblasst, Jüngere haben sie nie gesehen. Auch, dass dieses neue TV-Zeitalter mit einer Panne begann, wissen heute viele allein aus den Medienberichten der letzten Tage. Als der damalige Vizekanzler Willy Brandt am 5. August 1967 um 10.57 Uhr auf der 25. Funkausstellung in Berlin den Startknopf drückte, war das Bild schon vorher in Farbe getaucht.
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Streikerfolg beim MDR Tarifeinigung erreicht

Vier Streiktage beim MDR mit einer hohen Beteiligung der Beschäftigten an allen Standorten verfehlten ihre Wirkung nicht. Anstelle einer von Arbeitgeberseite ursprünglich geplanten langen Pause bis Ende September wurde am heutigen Mittwoch im Beisein von Intendantin Karola Wille zügig weiterverhandelt und eine Einigung erzielt. Unter anderem wurde eine Erhöhung der Gehälter der Festangestellten und der Honorare für freie Mitarbeiter_innen beschlossen.
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Streit in Straßburg: Arte verklagt ver.di

Mit einer Klage vor dem Straßburger Amtsgericht will die Verwaltungsspitze von Arte erreichen, dass ver.di untersagt wird, zwei gewerkschaftliche Vertreter für die betrieblichen Gremien des deutsch-französischen Fernsehsenders zu benennen. Dieses Vorgehen steht im krassen Gegensatz zur jahrzehntelang geübten Praxis auf Basis eines grenzüberschreitenden Tarifvertrags von 1994.
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Doku über Judenhass 24 Stunden zu sehen

Eigentlich ist der Film „Verschlusssache“. Doch die 93minütige Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“ ist seit heute 0 Uhr für 24 Stunden auf Bild.de zu sehen. Seit Wochen weigern sich Arte und WDR, die ihn produzieren ließen, mit zweifelhaften formalen Begründungen, den Film auszustrahlen. Ein Husarenstück?
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Editorial: Minimalistische Bilanz

„Versprochen ist versprochen …“ – so ein geflügeltes Wort. Wir erleben immer wieder, dass das für Versprechungen der Politik nur begrenzt gilt. Auch im Jahr der Bundestagswahl 2017 sollte man genau hinschauen, was konkret in den Programmen steht. Als Blaupause können die Wahlversprechen von 2013 dienen. M hat mit Fokus auf die Medienpolitik geprüft, inwieweit sie eingehalten wurden (S. 6–11).
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Für Solidarität und Medienfreiheit

„Wir haben in Deutschland an allen Stationen der Reise Kollegen kennengelernt, die mit uns leiden und sich mit uns freuen, die uns unterstützen. Dank ihres Einsatzes werden sich die Journalisten in der Türkei stärker fühlen. Ich habe gespürt, dass es eine internationale Solidarität gibt. Journalisten sind weltweit wie eine Nation“, sagte Mustafa Kuleli, TGS-Generalsekretär, gegenüber M in Berlin.
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ARD-Freie: Plädoyer für Ehrlichkeit

„Wir sind so frei“, sagten sich die freien Medienschaffenden der ARD und gründeten auf ihrem Kongress beim SWR in Stuttgart am 21./22. April einen gemeinsamen Freienrat. Er soll künftig die Freien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bundesweit vernetzen und so ihre Interessen „schlagkräftiger vertreten“.
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