Förderdschungel

Ingesamt 15 Fördereinrichtungen für Film gibt es in Deutschland. Die drei auf Bundesebene vergeben zusammen 80 Millionen Euro pro Jahr, die zwölf Ländergremien insgesamt 120 Millionen.

Während die Bundesmittel nicht an bestimmte Produktionsstandorte gebunden sind, werden die Ländereinrichtungen von den Geldgebern meist am so genannten Regionaleffekt gemessen: Jeder Förder-Euro soll nicht nur in der Region ausgegeben werden, sondern die Produktion zumeist auch noch doppelt so hohe Ausgaben vor Ort nach sich ziehen.

Filmförderungsanstalt
BKM Filmförderung
Kuratorium junger deutscher Film
Filmboard, Berlin-Brandenburg
Filmförderung Hamburg
Mitteldeutsche Medienförderung
FilmFernshFonds Bayern
Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
Nord Media
Hessische Filmförderung
Landesfilmzentrum Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Ostwind (Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg)
Filmstiftung Nordrhein-Westfalen

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Rundfunkbeitrag soll um 58 Cent steigen

Der finanzielle Spielraum von ARD, ZDF und Deutschlandradio schrumpft. Wie erwartet, empfiehlt die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eine Erhöhung des monatlichen Rundfunkbeitrags ab 2025 um 58 Cent auf 18,94 Euro. Die von einigen Ministerpräsidenten geäußerten Forderungen nach Beitragsstabilität sieht die KEF angesichts der inflationären Entwicklung als übererfüllt an. Ver.di warnt vor weiterem Programmabbau und noch mehr Druck auf die Rundfunkbeschäftigen.
mehr »

Hörfunkrat begrüßt Reformdebatte

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue hat den Bericht des Rates für die zukünftige Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Zukunftsrat) positiv gewürdigt. Es sei ein Verdienst des Expertengremiums, dass die Reformdebatte seit der Vorlage des Berichts vor fünf Wochen (am 18.1.) „deutlich entspannter und sachlicher“ geführt werde, erklärte Raue auf der jüngsten Sitzung des im Januar neu konstituierten DLR-Hörfunkrats am 22. Februar in Berlin.
mehr »

Verbindliche Regeln zur KI erforderlich

Klare Regeln für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) fordern Schauspieler*innen, Schriftsteller*innen oder Journalisten*innen immer drängender. In der Reihe "DGB-Dialog Künstliche Intelligenz" ging es am 22. Februar um "Alles Fake?! KI in Medien und Kultur“. Mittlerweile werde die generative KI so mächtig, dass sie Teile menschlicher Arbeit tatsächlich ersetzen könne, hieß es in der Diskussion. 
mehr »

Filmförderung soll Standort retten

Kurz vor der Berlinale präsentiert Kulturstaatsministerin Claudia Roth ihren Plan zur Rettung des angeschlagenen Filmstandorts Deutschland. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das vorgelegte Paket. Es besteht aus einem neuen Filmfördergesetz und Diskussionsvorschlägen zur Steuerförderung für in Deutschland durchgeführte Filmproduktionen sowie einer Investitionsverpflichtung für Streaming-Dienste. Insbesondere der Wille zur Tarifbindung sei positiv zu bewerten.
mehr »