„New York Times“ als E-Zeitung

Ab Mitte 2001 soll die „New York Times“ auch als elektronische Zeitung über das Internet vertrieben werden. Leser können die bekannte US-Zeitung dann weltweit im Originallayout zum üblichen Einzel- oder Abopreis auf ihren PC oder Laptop herunterladen und ausdrucken. Das teilt das Unternehmen NewsStand Inc. mit, das ein entsprechendes Geschäftsmodell und die dazugehörige Software entwickelt hat.

NewsStand, beheimatet in Austin/Texas, hat mit der NYT Company, die auch mit einer Minderheitsbeteiligung eingestiegen ist, einen Fünf-Jahres-Vertrag über die „strategische Partnerschaft“ abgeschlossen. Die HSB Telecom & Multimedia Vertriebs-GmbH, NewsStand-Interessenvertreter in Deutschland, Österreich und der Schweiz, verhandelt nach eigenen Angaben derzeit mit verschiedenen deutschen Pressehäusern, die sehr an der neuen Vertriebsform des „Internet-Grossisten“ interessiert seien. Der „Internet-Kiosk“ (www.newsstand.com) soll noch im Frühjahr online gehen.

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Haltestelle verpasst

Der digitale Omnibus der EU droht Grundrechte zu verwässern. Er enthalte eine Reihe technischer Änderungen an digitalen Rechtsvorschriften, die ausgewählt worden seien, um „Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Bürgern gleichermaßen Soforthilfe zu bieten und die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern,“ schrieb die EU- Kommission im Dezember vergangenen Jahres.
mehr »

Serien gegen Diktatur und Faschismus

Die Series Mania in Lille ist wohl eines der wichtigsten Serienfestivals weltweit. In diesem Jahr fiel auf: Viele der der neuesten Produktionen befassten sich mit den Themen Totalitarismus und Unterdrückung – vermutlich auch eine Reaktion auf das, was viele Menschen im Moment bewegt.
mehr »

Neues Mediengesetz für MV tritt in Kraft

Privates Lokal- und Regionalfernsehen steht unter hohem wirtschaftlichen Druck. Sinkende Werbeerlöse, steigende Kosten, fortschreitende Digitalisierung und veränderte Mediennutzung machen ihnen zu schaffen. In mehreren Bundesländern wird bereits seit längerem kommerzielles Lokal-TV mit Steuergeldern gefördert, um Medienvielfalt zu sichern. Auf diesen Weg setzt jetzt auch Mecklenburg-Vorpommern.
mehr »

BPK: Umstrittene Mitgliedschaft

Sachlich, an Tatsachen orientiert und fair – diesen Anspruch erhebt die Bundespressekonferenz (BPK), der Verein der Hauptstadtpresse, für die Berichterstattung ihrer Mitglieder. Parallelmedien haben dort dennoch einen Fuß in der Tür. Und werden damit normalisiert.
mehr »