Outsourcing in Ost und West – Dresden, Koblenz und anderswo

Diskussionsveranstaltung, Mittwoch, 13. Juni 2001, im Volkshaus Dresden, Beratungsraum 1. EG, Schützenstr. 14, Beginn: 19 Uhr

Wir wollen eine Zwischenbilanz ziehen und über Erfahrungen mit den Ausgründungsmaßnahmen berichten. Gleichzeitig geht es um Strategien, den Auslagerungen wirksam begegnen zu können.
Denn: Dresden und Koblenz sind keine Einzelfälle.

Es diskutieren:

Prof. Heinz Bierbaum,
Infoinstitut Saarbrücken, Verfasser der Studie über das Regionalkonzept bei der „Sächsischen Zeitung“

Frank Werneke,
Mitglied des Bundesvorstands von ver.di

Thomas Wächtler,
Betriebsrat bei der „Rhein-Zeitung“ Koblenz

Bernd Köhler,
Betriebsratsvorsitzender bei der „Sächsischen Zeitung“


Im Rahmen der Veranstaltung verleiht der Bundesvorstand der deutschen journalistinnen- und journalisten-union (dju) den „Goldenen Maulkorb“.

In diesem Jahr teilen sich Gruner + Jahr-Vorstand Dr. Bernd Kundrun und sein Dresdner Verlagsgeschäftsführer Dr. Mario Frank die „Auszeichnung“. Der „Goldene Maulkorb“ wird vergeben wegen der mit der Ausgliederung der Regionalverlage verbundenen Einschränkung der redaktionellen Unabhängigkeit und journalistischen Qualität.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Lokaljournalismus: Wider die Nachrichtenwüste

Ohne Lokaljournalismus fehlt eine Kontrollinstanz, politische Polarisierung nimmt zu, gesellschaftliches Engagement wird weniger. Darüber berichten wir bei M ebenso, wie es in zahlreichen Studien der letzten Jahre untersucht und hervorgehoben wird. Die Regionen, in denen Medienvertrauen besonders gering ist und Angriffe auf Journalist*innen zunehmen stehen immer mehr im Fokus.
mehr »

Novellierter Staatsvertrag tritt in Kraft

Am 1. Juni 2026 tritt in Berlin-Brandenburg der novellierte Staatsvertrag über private Medien in Kraft. Auf dessen Basis kann nun die Neuwahl des Medienrats Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) durch die Landesparlamente erfolgen. Darin wird unter anderem das Wahlverfahren für den Medienratsvorsitz geändert.
mehr »

AfD-Pläne gefährden Medienpolitik

Seit über einem Jahr beraten die Bundesländer über einen Digitale-Medien-Staatsvertrag. Sie wollen die Regulierung an eine KI-geprägte Kommunikationswelt anpassen. Im Fokus steht die Sicherung von Medienvielfalt und der Schutz vor Manipulationen im Netz. Wann die neuen Regelungen in Kraft treten, ist unklar. Viel wird vom Ausgang der kommenden Landtagswahlen abhängen.
mehr »

Digitale Gewalt trifft Medienschaffende

Hassrede, Drohungen, Doxing – für die Mehrheit der Journalist*innen ist das längst keine abstrakte Gefahr mehr. Ein neues Gesetz will digitale Gewalt nun bekämpfen, blendet die Betroffenheit von Medienschaffenden aber noch aus.
mehr »