ver.di-Fernsehpreis 2006 in München verliehen

Der ver.di Fernsehpreis geht in diesem Jahr an Holger Carsten Schmidt für sein Drehbuch für den Film „In Sachen Kaminski“, der beim SWR ausgestrahlt wurde. Damir Lukacevic wird für seine Regie beim Film „Heimkehr“ ausgezeichnet, der im ZDF gesendet wurde.

Prämiert mit dem mit jeweils 7.500 Euro dotierten Fernsehpreis werden damit zwei Fernsehspiele, die „unter Wahrung künstlerischer Gesichtspunkte zeit- und gesellschaftspolitische Stoffe behandeln, die geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen“, sagte die Vorsitzende des Gewerkschaftsrats von ver.di, Margrit Wendt in ihrer Laudatio am 7. Oktober im Landesfunkhaus des Bayerischen Rundfunks in München. Wendt würdigte, dass beide Filme die Urteilsfähigkeit in gesellschaftspolitischen Fragen erhöhten und die Bereitschaft zum politischen Engagement für Freiheit und Demokratie anregten.

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Dreh- und Angelpunkt ist die Staatsferne

Nach dem Scheitern der Bundes-Presseförderung: Wie lassen sich künftig Medienvielfalt erhalten und Qualitätsjournalismus unterstützen? Ein Gutachten von Wissenschaftlern der Universität Mainz liefert interessante Vorschläge zur Hilfe für die Medienbranche. Dreh- und Angelpunkt der Überlegungen ist dabei die gebotene Staatsferne.
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ver.di unterstützt von Flutkatastrophe betroffene Mitglieder

Von der Flutkatastrophe betroffene ver.di-Mitglieder können sich an ihren ver.di-Bezirk wenden und finanzielle Soforthilfe beantragen. „Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme", betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.
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WDR: Kein Platz für Rückwärtsgewandte

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Lokaler Rundfunk als Mutmacher

Die lokalen Radio- und Fernsehsender Bayerns haben sich trotz wirtschaftlicher Einbußen infolge der Corona-Pandemie behauptet. Tatsächlich führte die Krise in vielen Häusern zu einem regelrechten Innovationsschub. Dies ist eine der Haupterkenntnisse auf dem Lokalrundfunktag 2021, bei dem Programmmacher*innen und Medienpolitiker*innen Bilanz zogen. Pandemiebedingt fand der Rundfunktag in hybrider Form statt, also mit begrenzter Teilnehmerzahl im Saal und per Live-Stream.
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