Frankfurter Rundschau: Sozialer Verantwortung stellen

Die SPD-Medienholding ddvg stellt in Form eines Darlehens eine Million Euro zur Verfügung, damit ehemalige Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau (FR) schneller abgefunden werden können.

Rund 360 Beschäftigte aus Verlag und Druckerei hatten im Frühjahr durch die Insolvenz des Unternehmens ihren Arbeitsplatz verloren. Nur 28 Redakteurinnen und Redakteure wurden von den neuen Eigentümern der FR übernommen. Der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke würdigte ausdrücklich, dass die ddvg als Minderheitsgesellschafterin des Druck- und Verlagshauses Frankfurt damit soziale Verantwortung übernehme. Die ddvg gewährleiste mit ihrer Vorfinanzierung, dass wenigstens rund ein Viertel der mit dem Insolvenzverwalter vereinbarten Sozialplanleistungen zeitnah ausgezahlt werden. Beschämend sei dagegen, so Werneke, dass Mehrheitsgesellschafter M. DuMont Schauberg es bisher strikt ablehne, für seine ehemaligen Beschäftigten in Vorleistung zu treten und damit deren Not wenigstens ein wenig zu lindern.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Schock nach Kahlschlag bei RTL

Mit Unverständnis, Trauer und auch Wut haben die Beschäftigten bei RTL Deutschland auf den konzernweiten Stellenabbau reagiert. „Wir und die Kollegen haben dies in zahlreichen Gesprächen und in aller Deutlichkeit ausgedrückt“, sagt Wolfram Kuhnigk, Betriebsratsvorsitzender bei RTL-News, gegenüber M.
mehr »

Shorts sind keine Hosen

Ein Video-Clip zeigt, wie die Entsorgungsbetriebe einer großen Ruhrgebietsstadt Sperrmüll aufladen und entsorgen. Ein anderer befasst sich mit einem Fußballspiel des Regionalligisten Rot-Weiss-Essen. Und dann noch ein Clip, indem eine junge Redakteurin ihren Arbeitsalltag bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Funke Mediengruppe) in Bochum beschreibt.
mehr »

Das Netz hat ein SLOP-Problem

Künstliche Intelligenz verändert das Internet wie wir es kannten. KI dient als Beschleuniger von immer neuen Inhalten. Nicht immer entstehen auf diese Weise sinnvolle Inhalte. AI Slop, also digitaler Müll, flutet das Netz. Und KI geht nicht mehr weg. Denn KI-Modelle, finden sich inzwischen an allen möglichen und unmöglichen Stellen des privaten und beruflichen Lebens.
mehr »

Aktionstag für digitale Souveränität

Persönliche Daten sind eine Ware – und wir liefern sie freiwillig an große Technologiekonzerne. Doch was wäre, wenn es auch anders ginge? Eine neue Initiative ruft zum Digitalen Unabhängigkeitstag auf und wirbt für einen Ausstieg aus der digitalen Abhängigkeit.
mehr »