Funke Mediengruppe weiter auf Trennungskurs

Die Funke Mediengruppe (ehemals WAZ) ist weiter auf Trennungskurs. Bis zum Jahresende will der Mehrheitsgesellschafter bei Radio Herne aussteigen, wenn bis dahin kein „gesundes wirtschaftliches Fundament“ für den Lokalsender gefunden wird.

Das erklärte Gunther Fessen, Sprecher der Funke-Gruppe. Die Betriebsgesellschaft von Radio Herne ist bei der in Essen ansässigen Mediengruppe angesiedelt; die Stadt Herne ist Minderheitsgesellschafterin. „Fakt ist, dass der Sender seit der Gründung 1990 bis zum heutigen Tag nur negative Ergebnisse erwirtschaftet hat“, so Fessen. Der jährliche Verlust liege bei rund 200.000 Euro. Notwendig seien strukturelle Veränderungen. Eine denkbare Lösung wäre aus Sicht der Mediengruppe eine Zusammenlegung mit Radio Bochum. Hier sei die Landesmedienanstalt gefordert.
rückwirkend zum 1. Mai hat die Funke Mediengruppe die Ausgaben Kamen und Unna der Westfälischen Rundschau an den Rubens-Verlag (Hellweger Anzeiger, Unna) verkauft. Beide Blätter erscheinen weiter parallel. Für die rund 8.000 Abonnenten beider Ausgaben soll sich nichts ändern, erklärten die Verlage.

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