Kompetenz gefragt

Zahlreiche dju/ver.di-Mitglieder in Betriebsräte der Verlage gewählt

In Zeiten des Umbruchs in der deutschen Verlagslandschaft setzen die Arbeitnehmer auf gewerkschaftlich fundierte Kompetenz ihrer Betriebsräte. Bei den diesjährigen Betriebsratswahlen dokumentierten persönliche Erfolge von dju-/ver.di-Kandidatinnen und -Kandidaten sowie die Ergebnisse der ver.di-Liste das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in die betriebliche Gewerkschaftsarbeit.

Unter den bis Redaktionsschluss vorliegenden Betriebsratswahl-Ergebnissen ragt der persönliche Erfolg des dju-Bundesvorsitzenden Uli Janßen besonders heraus: Von den 256 Wählerinnen und Wählern bei der Nordwest-Zeitung in Oldenburg gaben 233 ihre Stimme dem alten und neuen Betriebsratsvorsitzenden.
Große Erfolge für dju/ver.di gab es auch bei der Frankfurter Rundschau, beim Oberbayrischen Volksblatt (Rosenheim) und beim Schwäbischen Tagblatt (Tübingen). Dort sind jeweils alle Betriebsrätinnen und Betriebsräte ver.di-Mitglied. Beim Kölner Stadtanzeiger (DuMont Schauberg) konnte die ver.di Liste mit 13 der 15 Mandate zwei mehr als vor vier Jahren erringen.
Breite dju/ver.di-Mehrheiten gibt es auch in folgenden Verlagen: Nürnberger Nachrichten (11 von 15), Westfälische Rundschau (5 von 9), Siegener Zeitung (7 von 11), Frankfurter Neue Presse/Frankfurter Societätsdruckerei (12 von 13), Offenbach-Post (5 von 9), Main-Echo Aschaffenburg (8 von 9), Stuttgarter Zeitung (9 von 5), Ostsee-Zeitung Rostock (7 von 9), Bonner Generalanzeiger (6 von 9), Südwest Presse Ulm (9 von 11), Märkische Allgemeine Potsdam (7 von 11), Hamburger Morgenpost (6 von 7), Kölnische Rundschau (5 von 7), Bremer Tageszeitungen (7 von 11), Nordseezeitung Bremerhaven (8 von 9), Saarbrücker Zeitung (9 von 11), Dresdener Druck- und Verlagshaus (6 von 9), Madsack Hannover (9 von 11), Der neue Tag Weiden (9 von 11).

 

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Streichkonzert bei Stuttgarter Zeitungen

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Fünf Prozent aller Werbegelder deutscher Unternehmen landen auf Websites wie dem rechtsextremistischen „Breitbart“-Portal. Damit gefährden sie den guten Ruf der Marke – und die Demokratie, kritisierte der Werbeexperte Thomas Koch gestern auf der digitalen „Konferenz zur Medienzukunft“ am Dortmunder Journalistik-Institut. Neben Analysen standen Gegenstrategien zur Debatte.
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