Mehr Focus in Berlin

Teile der Focus-Redaktion ziehen bis zum nächsten Frühjahr von München an den neuen Verlagsstandort in Berlin.

Neben den 27 Kollegen im Hauptstadtbüro werden dann auch rund 25 Redakteure der Ressorts Politik und Kultur am Potsdamer Platz arbeiten. Das verkündete Chefredakteur Jörg Quoos Anfang Oktober, der darin einen „entschlossenen Schritt in die Zukunft sieht“. Noch im Juli hatte Burda bestätigt, dass knapp zehn Prozent der Belegschaft des Nachrichtenmagazins abgebaut werden sollen. Das sind etwa 10 bis 15 Stellen!
Die Produktionsfirma Spiegel TV macht ihren Berliner Standort am Pariser Platz zum 31. Dezember dicht. Als Grund wurde die fehlende wirtschaftliche Perspektive angeben. Zuletzt hatte Spiegel TV die Ausschreibung der Deutschen Welle für die Sendung „Quadriga“ an den Konkurrenten Cine Plus verloren. Betroffen von der Schließung sollen acht Mitarbeiter sein. Künftig werde Spiegel TV in Berlin Medienberichten zufolge nur noch sechs Beschäftigte haben, die zu Spiegel Online in die Georgenstraße ziehen.

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Höhere Ausschüttung bei VG Bild-Kunst

Trotz der Pandemie konnte die VG Bild-Kunst im Geschäftsjahr 2020 ein außergewöhnlich positives Ergebnis erzielen. Auch die Ausschüttung an ihre Berechtigten im In- und Ausland konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden, teilte die Verwertungsgesellschaft mit. Die Gesamterlöse der VG Bild-Kunst beliefen sich im Geschäftsjahr 2020 auf 109,7 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2019 wurden 61,2 Millionen Euro und 2018 56,3 Millionen Euro erzielt.
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Mehr Sichtbarkeit für Dokumentarfilm

Wer sich für Dokumentarfilme abseits des Mainstreams interessiert, wurde bislang vor allem auf Festivals fündig. Eine Gruppe von Menschen aus der Filmbranche hat sich nun zusammengeschlossen, um die Produktionen langfristig zugänglich zu machen. Mit der Plattform Docfilm42 wollen sie unabhängigen Dokumentarfilmen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Dabei setzen sie auf die Zusammenarbeit mit Kinos und Streamingdiensten – und auf ein aktives Publikum.
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Digitalkonzerne sind die Gewinner

Die Pandemie beherrscht auch im neuen Jahr vielfach das Geschehen in der Medienwirtschaft. Am stärksten betroffen sind Sparten, die zeitweise schließen mussten. Dazu zählen Kinos und Buchhandlungen. Auch werbeabhängige Branchen wie Anzeigenblätter, Radio und Fernsehen hatten Umsatzverluste. Andere – Streaming, Onlinewerbung, Musik, Videospiele – konnten von der Situation profitieren. Auch die internationalen Digitalkonzerne gehören zu den Gewinnern, resümiert Gert Hautsch in seinem aktuellen Bericht über das 1.Quartal 2021 in der deutschen Medienbranche.
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Innovative Strategien für den Journalismus

Der Printmedienbranche geht es nicht gut. Auflagen und Anzeigenumsätze sinken, unter der Fusion von Redaktionen leidet die Vielfalt. Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und Politiker*innen in Berlin unter der Überschrift „Chance durch Innovation – Wege aus der Journalismuskrise“ über Strategien und Konzepte zur Rettung des Qualitätsjournalismus.
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